Superhighway fuer Fahrraeder in London
Superhighway in London geplant.

Die Luftverschmutzung in Städten ist für viele Bewohner nicht mehr zu ertragen, doch eine echte Veränderung kann nur in kleinen Schritten gelingen. Und jeder kann dazu beitragen, zum Beispiel durch das Verwenden eines Fahrrads zur Fortbewegung. Viele Menschen nutzen Fahrräder schon heute, doch viel zu häufig kommt es vor, dass in dem Gedränge der Stadt Fahrradfahrer höchst rücksichtslos behandelt werden obwohl sie eigentlich nur auf ihr Recht bestehen. Das hat die Politik erkannt und in vielen Regionen neue Fahrradstreifen umgesetzt und mehr für die Sicherheit von Fahrradfahrern getan. Der britischen Hauptstadt London ist dies aber noch zu wenig und deshalb hat die Stadt nun den Bau eines Superhighways mitten durch die Stadt genehmigt. Ganze 18 Kilomter lang und 1 Milliarde Euro teuer. Ein Sieg für Fahrradfahrer in der britischen Millionenmetropole. Mehr zum geplanten Superhighway für Fahrräder in London seht, lest und erfahrt ihr in diesem Artikel bei uns auf Trends der Zukunft.


Superhighway für Fahrräder in London

Der Superhighway für Fahrräder in London ist die Antwort auf zwei grosse Entwicklungen. Einerseits fahren immer mehr Menschen in London Fahrrad. Die Zahl der Fahrradfahrer, die täglich das Bike nutzen um zur Schule, zur Arbeit oder Uni zu fahren ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Menschen haben erkannt, dass das Fahrradfahren Geld spart und gleichzeitig auch noch ein gutes Mittel ist um sich auf Dauer fit zu halten. Man muss nicht in den Untergrund um U-Bahn zu fahren oder muss im Stau stehen und wie gesagt, man ist an der Natur, auch wenn es in manchen Städten extrem an Atemluftqualität mangelt – immerhin besser als den Smog des Autos vor einem durch die Klimaanlage einzuatmen. Die zweite Entwicklung, die zu der Förderung von mehr und mehr Fahrradstreifen und nun auch zum 18 Kilometer langen Superhighway führte ist das steigende Umweltbewusstsein der Bevölkerung.

London baut Superhighway
London baut Superhighway

Trend geht zu umweltfreundlichen Fahrradstädten

Menschen wollen nicht länger in grauen Städten, mitten in radioaktiven Smog-Abfall leben. Darauf reagieren Städte wie London und das ist auch genau die richtige und einzig vernünftige Richtung. Mit jeder weiteren Förderung werden Zeichen an die Bevölkerung gesetzt, die auch längerfristig, durch die Präsenz von den Wegen, auf das Bewusstsein zur Natur hin einwirken.  Mit 170.000 Fahrradfahrern täglich gehört London in den mittleren Teil der Fahrradreichsten Städte in Europa. Wie auch Paris, Berlin, Barcelona, Amsterdam oder Kopenhagen will auch London das Fahrradfahren weiter fördern und den Anteil des klimafreundlichen und gesundheitsfördernden Transportmittel erhöhen. Die Stadt Kopenhagen hat schon angekündigt, bis 2050 vollständig Klimaneutral sein zu wollen und giftige Abgase aus der Stadt verschwinden zu lassen. Ob das in London auch geht weiß man noch nicht. Jedenfalls werden gute Signale aus der britischen Hauptstadt mit der Anlegung des ersten Superhighways für Fahrradfahrer in Europa gesendet. Startpunkt des Baus ist vermutlich April 2015.


Video zum Fahrrad-Highway in London

Quelle: Inhabitat

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