Das was T-Online mit dem Tanz in einem der Hauptbahnhöfe Londons vormacht, nennt man Marketing auf höchstem Niveau. Das der Clip bisher fast 5 Millionen Clicks! hat verdankt T-Moblie dem Viral Marketing.
Was bedeutet Viral Marketing?
Viral Marketing ist eine Form von Werbung, die Soziale Netzwerke und Medien ausnutzt, um Marken Produkte und Kampagnen zu lenken. Nachrichten oder Videos wie das von T-Mobile verbreiten sich schlagartig und meist durch Mundpropaganda wie ein Virus im Netz. Vor allem im Internet wird Virales Marekting genutzt um Nachrichten und Messages zu verbreiten. T-Online´s Tanz in Einkaufspassage ist ein hervorragendes Beispiel für Virales Marketing. Also wer noch etwas in diesem Bereich lernen will, bzw. muss, sollte sich das folgende Video, das insgesamt 8 Wochen Vorbereitung in Anspruch genommen hat, genaustens unter die Lupe nehmen. Überrascht wurde man bestimmt, als man zwischen all den tanzenden Menschen stand. T-Mobile hat das erhoffte Ziel auf jeden Fall erreicht.
Das Ergebnis: Der T-Mobile Dance Trailer – Werbung auf höchstem Niveau
Der 2. Gewinner der Aktion “Webseite der Woche” ist der Blog DieListe.at von Hans-Peter Manzenreiter, welcher in diesem Interview Fragen über sich uns einen Blog beantwortet. Ausschlaggebend für die Auswahl seines Blogs war, dass er auf seiner Seite nicht nur Selbstmarketing betreibt, sondern auch ausführliche Tutorials zu verschiedenen Themen aus dem Online-Bereich anbietet, wie z.B. über Feedreader oder Live-Streaming.
Die meisten von uns haben wohl schon von “Where the Hell is Matt” gehört. Dem Typen der die ganze Welt bereist und dabei Kaugummi-Kauend (Sein Sponsor Stride Gum) seinen dummen Tanz vorführt. Über 12 Millionen Menschen haben sich diese Viral-Marketing-Videos bereits auf Youtube angesehen, das Time-Magazin verlieh der Kampagne sogar den Titel “Viral Video of the Year” – Doch Matt bezeichnet die Redaktion müde lächelnd nur als “What a bunch of suckers“.
Denn was für viele nun schockierend klingen mag war für viele Experten digitaler Photobearbeitung und Film-Manipulation bereits seit Langem klar. Die Videos in denen Matt Harding auf der ganzen Welt mit Einheimischen tanzt sind allesamt nur ein Fake.
Hier ein Beispiel von einem “Where the Hell is Matt Video”:
In Wahrheit wurden alle Szenen vor einem Bluescreen gedreht und digital zusammengeschnitten. Matt gibt dies in dieser Rede nun erstmals sogar öffentlich zu, dass alle Where the Hell is Matt Videos lediglich ein Fake waren und er niemals alle Länder und Orte besucht hat. Sogar Details gibt er bekannt, wie z.B. die immer wieder vorkommenden Statisten und die Leichtgläubigkeit der Zuseher, die jede X beliebige Gasse einem fernen Land zuordnen, nur weil man Sie im Video so untertitelt.
Doch seht selbst – Das Geständnis von Where the Hell is Matt:
Unsere Gesellschaft ist in Gruppen und Lebensstile unterteilt. Es gibt Reiche und Arme, Singles, Hausfrauen, Teenager, Pensionisten, uvm. Bis in die 70er Jahre hinein lebten die meisten Menschen ihr Leben sogar gemäß einer dreiteiligen Normal-Biographie in einem linearen und stufenmäßigen Ablauf:
Jugend (als Ausbildungszeit)
Berufstätigkeit und Familienzeit (als Reproduktionsphase)
Ruhestand
Doch all diese Lebensstile sind schon seit längerem bekannt und werden auch im Marketing als Segmentierungsinstrumente eingesetzt. Eine Studie des Zukunftsinstitutes hat nun aber eine Liste von neuen Lebensstilen entwickelt, welche bis 2020 noch mehr Platz in unserer Gesellschaft einnehmen werden.
Ethnomarketing kommt denn Multikulturelle Werbung ist voll im Trend und richtet sich an Zielgruppen, die als ethnisch andersartig im Vergleich zur Mehrheitsbevölkerung eines Staates betrachtet werden. Wichtige Zielgruppen des Ethnomarketings sind für Deutschland: Türken und Deutschland, Russlanddeutsche, für die USA: Asian Americans, Hispanos und Afroamerikaner.
Ethnomarketing in den Vereinigten Staaten. Schwappt die Welle über?
Nach Auffassung der Ethno-Marketer weisen die ethnischen Zielgruppen ein spezifisch ethnisches Konsum- und Rezeptionsverhalten auf. Sie halten daher eine gesonderte Ansprache dieser Kundengruppen für notwendig.
Wie die kleinen und großen Sender möglicherweise darauf reagieren werden lest ihr hier:
Kurz vor Weihnachtenist wieder Spenden-Saison. Doch die Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen kommen nicht von selbst. Mittlerweile stecken hinter den Wohltätigkeitsorganisationen ganze Marketing-Abteilungen, PR-Experten und Verkaufsprofis. Spenden sammeln wurde zum Big-Business mit knallhartem Wettbewerb. Da werden eMail-Adressen gesammelt und untereinander verkauft, Postwurfsendungen und Bettelbriefe organisiert und sogar Werbekampagnen in Supermärkten organisiert (siehe Bild). Auch im Internet sind manche Organisationen schon unterwegs und bieten Affiliates Provisionen für vermittelte Spender an (z.B. der WWF).
Die Nachricht dieser Spendenaktion in einem Supermarkt ist
“You can feed a child for two days with what you spend renting this cart. HELP”
und wurde von der Werbeagentur “Zapping” aus Madrid erstellt (via)
Die Frage ist – wo ist die ethische Grenze, wenn es um Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen geht?
Wir sind abgestumpft durch eine Flut aus Eindrücken in unserem alltäglichen Leben, im TV, auf Plakatwänden, in Geschäften und natürlich auf Webseiten im Internet. Es scheint als ob es kaum noch Dinge gibt die wir noch nicht gesehen haben, die uns noch fesseln können, Emotionen wecken oder uns in ihren Bann ziehen können.
(So erregt man Aufmerksamkeit – z.B. mit einem Ballon-Panzer)
Es braucht das Aussergewöhnliche, das Unerwartete Element. Wir müssen uns selber ertappen, dass wir mit etwas anderem gerechnet haben als dem, was wir jetzt zu Gesicht bekommen – und dennoch soll es uns an sich fesseln, uns begeistern oder ganz einfach irgendwelche Emotionen in uns wecken. …weiterlesen »