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Immer mehr chinesische Firmen investieren in Unternehmen und Konzerne auf der ganzen Welt. Was vom Namen her noch Deutsch oder Englisch klingt, ist oft schon vom Investitionshunger der Chinesen einverleibt worden. Traditionsmarken wie IBM Thinkpad, Jaguar, Landrover, Morgan Stanley, Barcleys, Target, BP, uvm. sind bereits ganz oder teilweise von staatsnahen Unternehmen aus China aufgekauft worden.

Investitionen chinesischer Firmen 2005-2009
China ist eines der wenigen Länder weltweit, das über praktisch keine Staatsverschuldung verfügt sondern sogar jedes Jahr gewaltige Überschüsse erwirtschaftet. Diese investiert es zu einem großen Teil wieder in Staatsanleihen (“Bonds”) ihrer Wirtschaftspartner. Allen Voran die USA. Ende Februar 2010 schuldeten die USA China die unglaubliche Summe von 877,5 Milliarden USD (Quelle Wikipedia). Ziel ist es die Währung ihrer Absatzmärkte zu stabilisieren. Würden Länder wie die USA – oder aktuell auch Griechenland – nicht in der Lage sein günstiges Geld auszuleihen, so wären sie entweder gezwungen drastisch zu sparen – oder sie müssen die Geldmenge erhöhen was zu einer Geldentwertung führt. Ein Dollar der nichts wert ist, kann aber keine chinesischen Produkte kaufen, deshalb ist China von einer starken Weltwirtschaft abhängig.



