TaintDroid Monitoring Tool fur Android Apps
TaintDroid Monitoring Tool fur Android Apps

Viele Android Apps senden heimlich personenbezogene Daten eines Android Nutzers an unterschiedliche Werbenetzwerke. Diesen Android App Spionen hat man jetzt mit TaintDroid, einer Erweiterung für das Google Android Betriebssystem das beispielsweise auf Handy installiert ist den Kampf angesagt. Ein Team von Forschern der Intel Labs und derer Partneruniversitäten hat diese Erweiterung entwickelt. Diese Anwendung prüft ob und wohin eine App die Daten des Nutzers sendet und teilt die Ergebnisse dem Android Nutzer mit. Bei Test mit 30 der beliebtesten Apps haben die Forscher nicht schlecht gestaunt, als 20 der Apps sich verdächtig verhalten haben. 15 der getesteten Apps haben dabei sogar personenbezogene Daten an sogenannte „Ad-Server“ transferiert. Jaeyeon Jung, ein Forscher der zu Intel Labs gehört war besonders erschrocken darüber, dass Standortdaten ohne besondere Hinweise oder Erklärungen an Werbenetzwerke weitergeleitet wurden. Die Studie der Intel Labs zeigt, wie wichtig sogenannte „Monitoring Tools“ sind, die den Nutzer der Android Apps über solche und andere Vorgänge informieren.


755 Millionen Apps werden verkauft – Alarm für die Datenschützer
Angesichts von Zahlen wie 755 Millionen Apps die im Jahr 2010 heruntergeladen werden sollen sollten nun auch die Datenschützer aufschrecken. Monitoring Tools wie das TaintDroid das von den Forschern auch zum Zwecke des Datenschutzes entwickelt wurde sind im Interesse aller User immens wichtig. Programme wie das TaintDroid belasten das System kaum und bieten ein hohes Maß an Sicherheit, für die Nutzer von Android Apps. Auch andere Studien haben bereits belegt, dass die Zahlen, die von den Forschern genannt wurden, keineswegs falsch sind. So ist immer wieder festzustellen das Es wohl keine Privatsphäre mehr gibt. Schon vor einiger Zeit berichteten wir darüber, wie die Bewegungsdaten von Handynutzern verscherbelt werden.


Rechte ohne Kontrolle für viele Apps
Eines der Hauptprobleme sehen die Forscher darin, das viele Apps von Drittanbietern nur installiert werden können wenn ihnen bestimmte Rechte gewährt werden. So fordern viele Apps den Zugriff auf Standortdaten oder die Möglichkeit eine Internetverbindung aufzubauen. Die Nutzer bekommen aber keinen Auskünfte darüber, wie die jeweilige App diese Rechte nutzt. Also müssen die Nutzer darauf vertrauen, dass die Daten und Rechte nur für Zwecke genutzt werden die auch vom Nutzer erwartet werden. Jetzt bleibt nur abzuwarten, wann das TaintDroid für alle zur Verfügung steht. Oder man nutzt Googles App Inventor und schreibt seine eigenen Apps. Welche Apps stehen bei euch in Verdacht, Daten heimlich weiterzugeben. Teilt diese über die Kommentarfunktion auch anderen Nutzern mit.

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