RFID-Tattoos der Zukunft
RFID-Tattoos der Zukunft – Unsichtbarer Chip unter der Haut

Wir haben ja schon einige sehr absurde Tattoos gesehen und hier auf TrendsderZukunft mit euch geteilt. Das neue Tatoo-Chip-Implantat reiht sich nun definitiv auch in diese List ein. Der US Amerikanische Künstler Anthony Antonellis hat sich nämlich nun das erste Tattoo-Chip-Implantat unter die Haut einsetzen lassen, das man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Nur mit einem Smartphone oder einem speziellen Scanner kann man die Information über das Tattoo abrufen und sich auf seinem Smartphone anzeigen lassen. Sind RFID Tattoos die Zukunft von Tattoos oder macht ein unsichtbare Tattoo unter der Haut überhaupt gar keinen Sinn? 


Digitale Tattoos der Zukunft

Tattoos bestehen für gewöhnlich aus Tinte und werden nur wenige Millimeter unter die Haut eingestochen. Man kann sie sehen und herumzeigen – der eigentliche Sinn eines Tattoos. Digitale Tattos gibt es zum Beispiel schon in Form von QR-Codes. QR-Code auf die Haut stechen lassen und ihn dann mit dem Smartphone zu scannen. Immerhin sieht man das QR-Tattoo noch, auch wenn es ultimativ bescheuert aussieht und abgesehen von der Information, dass es ein QR-Code und der Träger vermutlich ein „digital native“ ist, keine nenenswerte Aussagekraft hat. Das digitale Tattoo-Implantat des Künstlers Antonellis übertrifft die QR-Codes noch einmal um Längen. Das RFID-Tattoo-Chip-Implantat wird in einer kleine Glaskapsel unter die Haut eingesetzt und man sieht es nicht. Man muss die Leute sogar darauf aufmerksam machen, dass man ein Tattoo bei sich trägt wenn deren Smartphones nicht gerade über Nahfeld-Kommunikation verfügen. Das ist doch irgendwie nicht Sinn und Zweck eines Tattoos oder etwa doch? Ein Video zeigt den Künstler dabei, wie er sich das Tattoo einsetzen lässt um es daraufhin mit seinem Smartphone anzeigen zu lassen.

3 Top Tattoo Trends


Die Meinungen gehen auseinander

Über 30.000 Menschen haben sich das Video von Anthony Antonellis in dem er sich den RFID Tattoo-Chip einsetzen lässt auf YouTube schon angeschaut. Knapp 60% finden die Idee anscheinend sehr gut, 40% total absurd. Eure Meinung ist gefragt. Was haltet ihr von den digitalen Tattoos von morgen – Top oder Flop?

Video zum Tattoo-Chip

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2 Kommentare

  1. werner

    26. August 2013 at 20:59

    Das ist doch nur die konsequente Weiterentwicklung der Hundemarke – diesmal für Menschen. Die
    Die potentiellen Vorteile sind ja sagenhaft:

    – Morgens entfällt das Einstempeln im Büro
    – Die Zeit auf dem Klo, in der Rauchpause oder in der Kantine wird sekundengenau abgezogen
    – Alle 30 Minuten vor dem Computer erhält man eine Aufforderung, sich wieder mal zu bewegen
    – Sitzungszeiten werden minutiös protokolliert
    – Auch das Ausstempeln am Abend entfällt
    – Das Auto begrüsst einen und justiert sein Innenleben
    – Im Supermarkt spricht einen das Werberegal mit Namen an und macht Einkaufsvorschläge
    – Haustürschlüssel werden überflüssig
    – Der Kühlschrank verweigert mit Hinweis auf die bereits verzehrten Kalorien die Türöffnung
    – Der Fernsehkonsum kann sekundengenau beschränkt werden
    – Lichtschalter werden überflüssig
    – NSA, BND etc. wissen immer ganz genau, in welchem Raum ich gerade bin …

    Schöne neue Welt (Ironie aus) !

  2. Christian

    27. August 2013 at 12:39

    Naja man muss ja auch mal die Kirche im Dorf lassen. Bei derart kleinen RFID-Sensoren ist die Reichweite nur wenige Zentimeter.

    Das heißt die von Werner angegebenen „Vorteile“ sind so schonmal nicht zutreffend. Den Vorteil des „digitalen Haustürschlüssel“ finde ich jedoch nicht schlecht. Ich nutze dies selbst bei Ferienhäusern, allerdings werden dafür die Gäste nicht mit einem RFID Tattoo-Chip versehen 🙂

    Die RFID Sensoren sind in einer Chipkarte, ähnlich einer EC-Karte drin. Manche Smartphones haben auch schon einen RFID Sensor integriert z.B. zur kontaktlosen Bezahlung.

    Diese beiden Funktionen halte ich für sinnvoll, dafür allerdings einen Chip unter die Haut pflanzen lassen, würde ich auch nicht.

    Grüße
    Chris

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