Das Jahr ist bald vorbei und ein Rückblick folgt dem anderen. Wer jedoch gern nach vorn blickt, der sollte nun am Ball bleiben. Der Technik-Konzern Samsung hat einen Blick in die Zauberkugel gewagt und Technik-Trends für 2015 prognostiziert. Genannt werden unter anderem moderne Wearables, die in den Business-Bereich durchstoßen werden und Programmieren als Schulfach.


Blocks - Modulare Smartwatch im Trend
Blocks – Modulare Smartwatch im Trend

Zukunftstechnologie fördert die Always-On‘-Kultur

2015 steht aktuellen Umfragen zufolge ganz im Zeichen der Wearables. So gaben 47 Prozent der von Samsung befragten an, dass diese sich mit einem smarten Helferlein am Handgelenk durchaus intelligenter fühlen. Gemeint sind moderne Smartwatches, die vermehrt den Markt der Wearables erobern. Samsung selbst gilt als einer der Pioniere (Galaxy Gear-Smartwatches) in diesem recht jungen Segment. 37 Prozent der Befragten gaben an, dass Smartwatches sogar förderlich für ihre Karriere seien. Lysa Clavenna, Innovationen-Managerin bei Samsung in Europa, gibt bekannt, dass 2015 vermehrt das Privatleben der Menschen mit dem Arbeitsleben verschmilzt. Das habe wiederum zur Folge, dass die Produktivität der Unternehmen steigt.

Smartwatches werden vermehrt einen Platz in unserem Alltag einnehmen. Die kleinen Computer für das Handgelenk sehen mittlerweile nicht nur schick aus, sondern werden auch immer intelligenter und nützlicher. App Entwickler lassen dabei ihrer Kreativität freien Lauf und erschaffen Anwendungen, die auch das recht kleine Uhrendisplay groß wirken lassen. Stellte sich das Schreiben von Textnachrichten bisher als schwieriges Unterfangen dar, sorgen Apps wie Coffee SMS dafür, dass auch mit der Smartwatch blitzschnell geantwortet werden kann.


Hausautomatisierung und Programmieren als Schulfach

Im nächsten Jahr wird auch das Thema Smart Home weiter in den Vordergrund rücken. Schließlich stehen schon jetzt Lösungen bereit, die auch bezahlbar sind und somit das Interesse der Verbraucher wecken. Die Hausautomatisierung bringt durchaus ihre Vorteile mit sich und hilft unter anderem beim Strom-Sparen. Gadgets und Software in Form von Apps, die der Steuerung einzelner Geräte dienen sowie einfachere Lösungen zur Steuerung der Temperatur, liegen im nächsten Jahr voll im Trend.

Ein weiteres Themenfeld, welches Samsung in der Zauberkugel ausfindig machen konnte, ist moderner Programmier-Unterricht. In einigen Schulen finden bereits Projekte statt, die sich mit Robotern und Programmierungen befassen. Schüler lernen dabei spielend mit den Zahlencodes umzugehen und greifen zudem auf Masken zurück um einfache Befehle wie Laufen oder Sprechen auf den Roboter übertragen zu können. Parallel dazu entwickeln Hersteller und Technik-Visionäre moderner „Baukasten-Roboter“ die technischen Hilfsmittel um Programmieren so einfach wie möglich zu gestalten. Ein aktuelles Beispiel ist der modulare Allrounder „PiKit“.

Computing wurde in Großbritannien bereits fest in den Lehrplan integriert. Auch in Estland stellt Programmieren ein eigenes Schulfach dar. Schließlich kann ein deutlicher Trend erkannt werden. Der alte „ITG“-Unterricht könnte somit auch hierzulande durch moderne und vor allem auch interessantere IT-Projekte langfristig ersetzt werden.

Mit Veranstaltungen wie die EU-Code-Week möchte die Europäische Kommission die Programmierkenntnisse von Kindern und Jugendlichen fördern. Deutschland ist seit diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei. Es bleibt abzuwarten, wann auch hierzulande das Coding als Schulfach eingeführt wird.

Fitnessarmbänder und Gesundheit

Neben den Smartwatches werden auch die Fitnessarmbänder im kommende Jahr einen weiteren Hype erfahren. In Ländern wie England sind die kleinen Wearables bereits zu absoluten Lieblingen sportlicher und Gesundheitsbewusster Verbraucher avanciert. In Gruppen formiert, stacheln sich die Träger der Armbänder Jawbone und Co stets dazu an auch an Feiertagen den Po zu bewegen um eine Runde zu joggen. Interne Rankings bieten dabei unter anderem einen Anreiz. Auch hierzulande erfreuen sich Fitnessarmbänder einer stets wachsenden Beliebtheit. In Kombination mit dem Smartphone oder Computer lassen sich die gewonnen Daten auswerten und in der Form von Diagrammen übersichtlich veranschauen und darüber hinaus auch auf sozialen Netzwerken teilen.

Quelle: Techweekeurope

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