Nachdem er kürzlich angekündigt hatte, dass von nun an jedes neue Tesla-Modell die Fähigkeit zum autonomen Fahren haben werde, lud der Chef des Unternehmens, Elon Musk, wieder zu einem Event in Kalifornien ein. Diesmal ging es um die bereits angekündigten Solar-Dachzellen und die Powerwall 2.0.


Bild: Screenshot Tesla
Bild: Screenshot Tesla

Solar-Dachziegel im schicken Design: Wenn Dächer Strom produzieren

Die Vorstellung der Solar-Dachziegel von Tesla und Solarcity fand an einer besonderen Location statt: In der Wisteria Lane, am Set von Desperate Housewifes in den Universal Studios in Los Angeles. Die Solar-Dachziegel wurden auf die Dächer der Häuser des Sets installiert.

Statt sich im Bereich erneuerbare Energien auf klassische Solarpanels zu konzentrieren, setzen Tesla und das kürzlich übernommene Unternehmen Solarcity auf Solar-Dachziegel, die wie normale Ziegel auf ein Dach montiert werden können. Die Ziegel von Tesla kommen in verschiedenen Ausführungen und sollen stabiler als herkömmliche Dächer sein. Außerdem sollen sie eine deutlich bessere Dämmung bieten. Musk legte wert darauf, dass die Solarziegel optisch so ansprechend sein, dass die Kunden sie unbedingt ihren Nachbarn zeigen wollen. Die ersten Dächer mit den Solar-Dachziegeln sollen bereits 2017 installiert werden und dann sauberen Strom erzeugen.


Elon Musk hält nicht nur die Mehrheit der Tesla-Aktien, sondern auch von dem Solarunternehmen Solarcity. Am 17 November sollen die Aktionäre darüber abstimmen, ob Tesla Solarcity für 2,6 Milliarden Dollar übernehmen sollte. Das wäre eine stattliche Investition für ein Unternehmen, das dieses Jahr erstmals in der Gewinnzone lag. Musk machte sich auf dem Event erneut für die Übernahme stark. Wenn der Deal durchgeht, wird die Produktion der Solarzellen zusammen mit Panasonic in Buffalo, New York starten.

Powerwall 2.0 mit doppelter Kapazität

Neben den Solar-Dachziegeln stellte Tesla auf dem Event auch noch die neue Powerwall 2.0 vor. Der Stromspeicher für den Heimgebrauch wird 5.500 Dollar kosten und doppelt so viel Strom wie der Vorgänger speichern können – die Kapazität liegt nun bei 14 kWh. Musk sagte, die Powerwall habe nun genug Kapazität, um die Beleuchtung, die Steckdosen und den Kühlschrank eines Hauses mit vier Schlafzimmern einen Tag lang mit Energie zu versorgen. Außerdem wurde das Design überarbeitet, trotz der höheren Kapazität ist die neue Powerwall flacher als ich Vorgänger. Zusammen mit der Powerwall hat auch Teslas Batterielösung für Unternehmen ein Update bekommen, das aber bereits seit September ausgeliefert wird.

tesla-powerwall

Musk bezeichnete das Speichern von Energie sowie die Stromerzeugung und den Transport als Fundament von Tesla. Im Idealfall hat ein Haushalt in Zukunft ein Dach aus den Solarziegeln, speichert die Energie in einer Powerwall und hat einen Tesla in der Garage stehen.

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1 Kommentar

  1. Achmed Khammas

    1. November 2016 at 22:09

    Ganz toll, Elon – aber als Neu solltest Du die Solar-Schindeln nicht gerade verkaufen, siehe hier: http://www.buch-der-synergie.de/c_neu_html/c_04_29_sonne_sonnenhaeuser_3_bis_2006.htm

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