Magic Band von Disney im Medizin Bereich
MagicBand von Disney in Krankenhäusern.

Wenn man in den USA in ein Disney Land geht, bekommt man als Besucher für gewöhnlich ein Armband welches Disney auf den Namen MagicBand getauft hat. Mit dem MagicBand kann in den beliebten Freizeitparks Getränke, Essen und Accessoires kaufen und für die Betreiber der Parks sind die Armbänder von Disney ein Segen, denn sie analysieren die Bewegungen von Besuchern, was sie verzehren, wie viel sie verzehren und in welche Attraktionen sie gehen. Laut des US Magazins FastCompany könnten die selben Armbänder von Disney in Zukunft auch in Krankenhäusern zur Identifizierung von Patienten und Mitarbeitern eingesetzt werden. Ehemaliger Chefdesigner des MagicBands von Disney kam auf diese Idee und entwickelt nun im Rahmen seines neuen Unternehmens Argodesign das Konzept um Disney´s Magic Band für Krankenhäuser. Wie Krankenhäuser von der Anpassung des Magic Bands profitieren, seht und lest ihr in diesem Beitrag.


MagicBand Armband von Disney

Eigentlich waren Disney´s Magic Armbänder nur für den Einsatz in Freizeitparks gedacht, doch der ehemalige Chef-Entwickler des Armbands kam nun auf die Idee, die Technologie der sehr günstig zu produzierenden Armbänder auch in Krankenhäusern einzusetzen. Die Magic Bands von Disney senden zwei Signale aus, nämlich eines über eine kurze Distanz, welches man nutzt um sich an Terminals einzuloggen, Türen aufzuschließen oder Patienten-Informationen abzulesen und eines über eine Lange um die Positionen und gegebenfalls Körperfunktion von Mitarbeitern und Patienten in den Gebäuden in Echtzeit zu überwachen und zu analysieren. Eigentlich eine sinnvolle Idee solche Technologien in der Medizin einzusetzen.

Magic Band von Disney
Neuer Bereich für das Magic Band von Disney.

Privatsphäre von Patienten und Mitarbeitern

Das sogenannte Tracking von Patienten und Personal ist ein heiß-diskutiertes Thema, denn das Verfolgen der Positionen greift die Privatsphäre der getrackten Personen an. Dies trifft erst recht zu, wenn zur Positions-Analyse weitere Sensoren wie das Messen und Überwachen des Blutdrucks und anderen Körperfunktionen einzelner hinzukommt. Zudem kommt, dass wenn Patienten Armbänder vertauschen sollten, könnten die falschen Informationen leicht zu einer falschen Behandlung führen und damit gravierende Konsequenzen für die Patienten selbst und im Anschluss für die Krankenhäuser herbei führen. Der Nutzen für Krankenhäuser wäre insgesamt sehr groß, denn alltägliche Prozesse könnten um einiges optimiert werden. Um Produkte wie MagicBands von Disney allerdings durchzusetzen, müssen noch einige sehr große Hürden überwunden werden, vor allem die lauten Gegen-Stimmen aus der Lobby der Datenschützer.


Video zu Disney´s Magic Bands

Quelle: FastCompany

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