Rayfish Company
Rayfish Company - Bio Customization geht an die Grenzen des Menschlichen Verstands - Du bestimmst die DNA des Tieres - Nachdem es geboren wurde und groß ist, wird es für dein Produkt getötet.

Geht dieser Trend nicht ein wenig zu weit? Bio-Customization heißt der neue „Mode-Hit“ aus Taiwan, doch hinter dem Begriff verbirgt sich etwas, dass viele Tierschützer vor allem in Europa ganz bestimmt auf den Plan rufen wird. Unter Bio-Customization versteht man nämlich die gezielte Zucht von Gen-Manipulierten Tieren, die durch die im Labor verursachte Manipulation eine individuelle Hautfarbe und Struktur bekommen und am Ende zu Produkten verarbeitet werden. So werden schon jetzt Stachelrochen dafür genutzt, um z.B eine Zebra-Haut zu generieren und diese im Anschluss, nachdem man das Tier getötet hat, für einen Sneaker zu verarbeiten.


Ablauf bei der Rayfish Company

Der Kunde kann im Vornherein, bevor das Tier überhaupt geboren wird bestimmen und auswählen, welche Hautstruktur das Baby-Stachelrochen bekommen und aufziehen soll. Dabei sind die verrücktesten Kreuzungen wie z.B Pferd und Tiger möglich. Nachdem das Tier groß gezogen wurde, wird es getötet und für das Wunschprodukt, zum Beispiel neue Schuhe oder eine neue Tasche, verarbeitet. Jedes Paar Schuhe aus einem individuellen Stachelrochen kostet zwischen 1.200 und 14.000 Euro.  Bio-Customization – ein ethisch garantiert unkorrekter Trend der im wahrsten Sinne unter die Haut geht.

Deine nächsten Sneaker – Gefertigt aus einem Stachelrochen?

Rayfish Footwear ist eine Firma aus Thailand, die behauptet (man sieht es weiter unten im Video) in der Lage zu sein, Stachelrochen mit individuellen Farben und Mustern hoch zu züchten, um sie dann zu Produkten zu verarbeiten. Es ist eine futuristische, dramatisch, und ethisch fragwürdige Art und Weise der Mode-Gestaltung der Zukunft. Da kann man sich eigentlich nut fragen: Macht das Unternehmen Witze?


Kreuze verschiedene Spezies miteinander

Die Rayfish Company hat einen Prozess entwickelt, durch den sie die Rochen tatsächlich genetisch so verändern können, das sie im Laufe des Lebens beliebige Muster bekommen. In einer Art Bibliothek aus Dutzenden von verschiedenen Spezies kann man sich die Farben und Mustern auswählen und anpassen. Verschiedene Tiere miteinander kreuzen und das alles praktischerweise vereint in einem einfach zu bedienenden Online-Tool. Sobald der Stachelrochen 6-8 Monate alt ist, wird er laut des Unternehmens „geerntet“, seine Haut zu Leder und dann zu einem Schuh oder anderen Produkt verarbeitet. Der Kunde hat dabei die einzigartige Möglichkeit, sich seine Schuhe von Beginn an selbst zu züchten. CEO Dr. Raymond Ong offenbart in seinen Videovortrag das neue Unternehmen „The Rayfish Company“ und das wohl revolutionärste, gleichzeitig aber auch geschmackloseste Produkt des Jahres.

The Rayfish Company (Video-Presentation)

Quelle

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5 Kommentare

  1. Carnivor

    4. Juni 2012 at 08:53

    Dass nicht alles gemacht werden soll oder darf, was machbar ist, sollte jedem klar sein. Allerdings ist hier der Übergang zwischen ethisch vertretbar oder eben nicht vertretbar sehr schmal. Warum sollte ein speziell gezüchteter Stachelrochen ethisch besser gestellt sein als ein argentinisches Rind, das auch nur wegen seiner Steaks und Haut (Leder!) gezüchtet und am Leben gehalten wird ? Hier müssen sich alle ein wenig an der eigenen Nase fassen und nicht nur über das Schicksal der ach so armen Kreatur jammern, während sie bei McD ihren Hamburger in sich hineinstopfen. Ob denn Textilschuhe umweltverträglicher sind sei einmal dahingestellt.

  2. jasper

    4. Juni 2012 at 16:40

  3. Jürgen

    26. Juli 2012 at 11:28

    Garantiert wird sich dieser Trend nicht in Europa durchsetzen. In Asien werden auch Hunde gegessen.
    Ob eine gelbe Kuh mit Rosa Punkten dann neue Schuhtrends in Europa setzt ist sicherlich auch noch eine Preisfrage.

  4. Anna

    27. August 2012 at 13:56

    Pfui!

  5. andre bever

    3. November 2013 at 20:45

    abartig und pervers und lebensverachtend …………….
    (wenn es wahr sein sollte bzw. wird)

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