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Tokio: In diesem Shop beraten ausschließlich Roboter über Produkte und Telefontarife

Softbank ist einer der führenden Telekommunikations- und Medienkonzerne in Japan. Technologie begeistert nicht nur die Angestellten, sondern auch den CEO Ken Miyauchi, der fest der Meinung ist, dass Computer in 30 Jahren einen IQ von 10.000 haben werden. In Tokio wird das Unternehmen zeitnah einen neuen Laden eröffnet, der fast ausschließlich von Robotern geschmissen wird. Zum Einsatz kommen die vom französischen Unternehmen Aldebaran entwickelten Pepper-Roboter, die nicht nur ziemlich schlau sind, sondern auch in der Lage sind Emotionen ausdrücken zu können. Das Ganze ist ziemlich spannend, kurios und ein wenig unterhaltsam ist auch die Tatsache, dass die Roboter im Store verschiedene Aufgaben wahrnehmen. So gibt es nicht nur Beratungs- und Bespaßungs-Roboter, sondern auch einen Filialleiter und Technik-Experten.

Softbank Roboter

Roboter ersetzen Angestellte

Die Pepper-Roboter in der neuen Softbank-Filiale in Tokio haben ein breites Aufgabenspektrum auferlegt bekommen und genießen dabei großes Vertrauen der menschlichen Betreiber. Softbank ist de Erfolg der Pepper-Roboter in Japan zu verdanken. Schließlich konnte das Unternehmen 2014 die Verkaufslizenzen der kleinen intelligenten Roboter vom französischen Hersteller Aldebaran erwerben. Die 1,20 Meter großen und 30 Kilogramm schweren Roboter sind in der Lage mehrere Sprachen zu sprechen und auch zu verstehen. Neben der Spracheingabe besteht auch die Möglichkeit über den Touchscreen Fragen zu stellen und auch entsprechende Antworten zu erhalten. Auf der Brust des Roboters ist schließlich ein Tablet angebracht, auf diesem auch die Pepper-App läuft. Die Roboter sollen die Kunden in Zukunft umfangreich beraten und bei Bedarf auf die Vorlieben zugeschnittene Mobilfunktarife abschließen. Ganz ohne menschliche Mitarbeiter geht es allerdings noch nicht. Schließlich kommen die Angestellten aus Fleisch und Blut dann mit ins Spiel, wenn es darum geht die Kunden ordnungsgemäß zu verifizieren.

Am 28. März öffnet der Softbank Pop-up-Store in der Luxus-Einkaufsstraße Omotesando in Tokyo. Der Laden ist nur zeitlich begrenzt geöffnet und eignet sich somit bestens für ein Roboter betriebenes Pilotprojekt. Ken Miyauchi betrachtet das Vorhaben als ein ziemlich spannendes Experiment, dessen Ausgang noch völlig offen ist.

Ein knuffiges Szenario mit fadem Beigeschmack. Schließlich möchte kein menschlicher Mitarbeiter gern gegen einen Roboter ausgetauscht werden, der tatsächlich auch nicht müde wird und theoretisch rund um die Uhr arbeiten könnte. Soweit wird es Experten zufolge jedoch nie kommen. In Zukunft wird eher die Symbiose angestrebt. Damit ist gemeint, dass die Roboter den Menschen eher mit unter die Arme greifen und helfen verschiedene Prozesse zu beschleunigen, statt diesen gänzlich zu ersetzen.

Pepper-Roboter im Video

Quelle: Japan Times

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