Virtual Reality Brillen gelten als große Technologie der Zukunft. Bisher dürften die wenigsten Gamer allerdings tatsächlich ein solches Gadget zu Hause haben. Die meisten Computerspieler setzen aktuell noch weiterhin auf klassische PC- und Konsolenspiele. In der japanischen Hauptstadt Tokio arbeitet das Startup Zero Latency allerdings bereits daran, Virtual Reality aus dem Wohnzimmer herauszuholen und so auf ein neues Level zu heben. Gemeinsam mit dem Spieleentwickler Sega hat das Unternehmen daher eine Actionhalle entwickelt, in der die Spieler in der virtuellen Welt agieren können. Wenn man so möchte, handelt es sich also um eine Mischung aus LAN-Party und Paintball-Arena. Im Vordergrund sollen dabei Spielspaß und Teamgeist stehen.


Quelle: Zero Latency
Quelle: Zero Latency

Den Spielern stehen 400 Quadratmeter zur freien Verfügung

Zu Beginn bekommen die Spieler dabei nicht nur ein VR-Headset aufgesetzt, sondern müssen auch in einen eigens entwickelten Anzug steigen. In diesen ist die Computertechnik integriert, die für die Darstellung der virtuellen Welt und die Vernetzung der Spieler untereinander sorgt. Auf diese Weise sind die Spieler nicht an eine Kabelverbindung gebunden und können sich innerhalb der 400 Quadratmeter großen Halle frei bewegen. In die Hand gedrückt bekommen die Spieler zudem eine spezielle Spielzeugwaffe, die die Realitätsnähe der Simulation steigern soll. Gespielt wird dann ein Koop-Shooter, der speziell für diese Umgebung entwickelt wurde und aktuell nicht auf dem Markt erhältlich ist.

Eine spezielle Weste lässt die Spieler auch gegnerische Treffer spüren

Die Spieler können sich dabei in der Umgebung bewegen und gemeinsame Manöver durchführen. Eine spezielle Weste sorgt dabei dafür, dass sie die Entwicklung des Spiels auch am eigenen Körper spüren. So werden gegnerische Treffer oder Schläge durch Vibrationen dargestellt. Auch die Hitze- und Geruchsentwicklung lässt sich auf diese Weise steuern. Im Endeffekt soll der Spieler so ein noch realistischeres Erlebnis erhalten als mit der VR-Brille im eigenen Wohnzimmer. Die Technik ist dabei keineswegs nur für Shooter geeignet – zukünftig möchte die VR-Arena beispielsweise auch Adventure Games anbieten.


Via: Zero Latency (PDF)Zero Latency (PDF)

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