Smartphones sind heute aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Gegenüber den alten Mobiltelefonen haben diese allerdings einen Nachteil: Die Akkulaufzeit ist deutlich geringer – die Geräte müssen also öfter an das Stromnetz angeschlossen werden. Wer allerdings länger in der Natur unterwegs ist, muss auf alternative Energiequellen setzen. Neben der aufladbaren Powerbank, gibt es dabei auch die Möglichkeit mit Hilfe der Natur selbst Strom zu erzeugen. Beliebt sind dabei Solarladegeräte, die allerdings einen offensichtlichen Nachteil mit sich bringen: Sie können nur tagsüber genutzt werden. Ein Schweizer Student hat daher nun eine weitere Alternative entwickelt: Eine tragbare Miniturbine nutzt die Kraft des Windes, um Strom zu gewinnen.


Via: New Atlas
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Die Windturbine richtet sich automatisch nach dem Wind aus

Die gesamte Konstruktion wiegt dabei nicht mehr als ein Kilogramm und lässt sich so zusammenfalten, dass sie beispielsweise am Rucksack angebracht werden kann. Am Ziel angekommen lässt sie sich dann mit wenigen Handgriffen aufbauen. Der Vorteil dabei: Die Achse ist drehbar, so dass sich die Windturbine immer automatisch nach der Windrichtung ausrichtet und so die Leistung erhöht. Der gewonnene Strom kann dann genutzt werden, um eine integrierte Batterie zu laden oder über einen USB-Anschluss auch direkt an ein Elektrogerät abgegeben werden. Anders als bei Solarladegeräten funktioniert dies natürlich zu jeder Tag- und Nachtzeit – allerdings nur wenn auch ausreichend Wind weht.

Nur bei Flaute wird kein Strom produziert

Genau hier liegt nämlich die Unwägbarkeit des Windladegeräts: Wie viel Strom tatsächlich produziert wird, hängt alleine von der Windstärke ab. Entwickler Nils Ferber spricht dabei davon, dass eine Windstärke von 18 Stundenkilometern ausreicht, um eine Stromproduktion von fünf Watt zu generieren. Dies würde ausreichen, um direkt mit dem aufladen des Smartphones beginnen zu können. Ein Prototyp der portablen Windturbine wird auf der Dubai Design Week im Oktober zu sehen sein. Anschließend wird dann mit der Kommerzialisierung des Produkts begonnen. Neben Sonne und Wind kann unterwegs übrigens auch die Wasserkraft genutzt werden, um das Smartphone unterwegs aufzuladen – etwa mit dem Mini-Wasserkraftwerk Blue Freedom.


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