Häufiger Kaffeegenuss gehört zu den wichtigsten Ursachen für Zahnverfärbungen, doch auch Freunde der braunen Bohne wünschen sich ein strahlendes Lächeln. Spezielle Zahncremes mit Putzpartikeln greifen den Zahnschmelz an, regelmäßiges Bleaching kommt auch nicht für jeden infrage. Am besten wäre es, einen Kaffee zu erfinden, der überhaupt nicht färbt!


Kaffee ohne gelbe Zähne

Ungefähr drei Monate von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt

Zwei slowakische Brüder haben in diesem Sinne das Ei des Kolumbus’ entdeckt, nämlich einen farblosen Kaffee, der angeblich so schmeckt, wie er schmecken sollte, aber überhaupt nicht aussieht. Die beiden Männer ärgerten sich selbst über ihr Zahnverfärbungen, wollten aber ihren morgendlichen Kaffee nicht missen. Ungefähr drei Monate benötigten sie von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt, einer Kaffeesorte aus hochwertigen Arabica-Bohnen, die aussieht wie Wasser und ebenso stark abfärbt – nämlich gar nicht. Das neue Getränk namens »Clear Coffee« soll keine Spuren von Chemie enthalten und auf rein physikalischem Wege entstehen. Aber natürlich geben David und Adam Nagy ihre Zubereitungsmethode nicht preis!


In diesem Video stellt das Startup sein Produkt vor

Clear Coffee gibt es bislang nur in Großbritannien zu kaufen

Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, künstliche Aromen? Nein, auch diese Zusätze finden sich nicht im Clear Coffee, ebenso wenig wie jede Art von Süßstoffen oder Zuckern. Kalorienarm ist der Drink also auch noch! Allerdings gibt es das in Glasflaschen verpackte Getränk bislang nur in Großbritannien zu kaufen, für den Zweierpack zahlen Kaffeefans etwa 7 Euro. Die Leute trinken es offensichtlich ganz gern: Die Hersteller dürfen sich über gute Umsätze freuen, nur haben die Engländer bekanntlich einen anderen Geschmack als wir … Ob der Trend Drink auch eines Tages in unseren Supermarktregalen stehen wird, ist nicht bekannt, doch bei dauerhaftem Erfolg könnte es durchaus bald dazu kommen. Die Frage ist nur: Wie schmeckt dieses Zeug wirklich? Und: Sollte man es vor dem Genuss besser aufkochen – oder ist das alles nur wieder »kalter Kaffee«?

Quelle: cosmopolitan.de

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