Der Phantasie von Kindern sind oft keine Grenzen gesetzt: In Sekundenschnelle verwandeln sie beispielsweise das eigene Hochbett in ein Piratenschiff auf hoher See. Gründer Benedikt Kirsch möchte diese Fähigkeit nutzen und befördern. Er hat daher spezielle Spielmatten entwickelt. Der Clou: Sie verfügen über ein Magnetsystem und lassen sich so beliebig zusammensetzen.


Von der Ritterburg bis zur Räuberhöhle lassen sich auf diese Weise zahlreiche spannende Orte entwerfen. Auf spielerische Weise lernen die Kinder zudem, ihre Kreativität sinnvoll und zum eigenen Vorteil zu nutzen. Kein Wunder also, dass Kirsch für seine Entwicklung bereits zahlreiche Innovationspreise erhielt. Nun versucht er mit dem Startup Kukluk sein Glück in der Höhle der Löwen.

Kukluk präsentiert die innovativen Spielmatten in „Die Höhle der Löwen“. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Das Funktionsprinzip kann sofort verstanden werden

Gerade bei Produkten für Kinder spielt zudem das Thema Sicherheit eine große Rolle. Die innovativen Spielmatten sind daher alle Tüv-geprüft und GS-zertifiziert. Die Kinder können also gefahrlos damit spielen. Neben der Nutzung im Kinderzimmer von Privatpersonen, hat Kukluk auch bereits zahlreiche Matten an öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten und Kitas verkauft. Auch dort erwiesen sie sich in aller Regel als sehr beliebt bei Kindern aller Altersklassen. Der große Vorteil: Die Funktionsweise wird von den Kindern intuitiv erfasst. Sie müssen also keine komplizierten Anweisungen befolgen und Regeln erlernen, sondern können sofort mit dem Bau beginnen. Außerdem wird durch die erschaffenen Phantasiewelten auch das Zusammenspiel zwischen mehreren Kindern gefördert.

Weitere Produkte von Kukluk stehen kurz vor der Markteinführung

In die Höhle der Löwen geht Tukluk nun mit einem konkreten Angebot: Für 180.000 Euro bietet Kirsch zehn Prozent der Firmenanteile an. Wichtig in diesem Zusammenhang: Das Magnetsystem zum verbinden der einzelnen Bauteile hat sich der Unternehmer patentieren lassen. Es kann also nicht so einfach kopiert werden. Vielleicht kann er die Löwen aber auch mit einem Joker überzeugen. Denn das Startup hat neben den innovativen Spielmatten noch zahlreiche weitere Produkte entwickelt, die in Kürze auf den Markt kommen sollen. Erweisen sich die Ideen als ähnlich einfach und genial wie das Baukastenprinzip der Spielmatten, könnte dies ein weiteres Argument für ein Investment eines der Löwen sein.


Handelt es sich wirklich um einen Investment-Case?

In „Die Höhle der Löwen“ überzeugt das Produkt von Tukluk auf jeden Fall. Die Investoren sind begeistert davon, wie einfach Kinder damit ihre spielerische Kreativität ausleben können. Allerdings zeigt die Geschichte der Sendung auch: Ein gutes Produkt ist noch nicht zwingend ein Investment-Case. Denn dazu gehört beispielsweise auch die Frage nach der Gewinnspanne. Also: Wie hoch sind die Produktionskosten und wo liegt der Verkaufspreis? Trotzdem darf man davon ausgehen, dass wohl zumindest Ralf Dümmel Interesse an einem Investment bei Kukluk hat. Ob es dann zu einer Einigung kommt, bleibt aber abzuwarten.

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