„TurtleBot“ Roboter lernt sehen mit Microsoft Kinect

Roboter lernen sehen mit Microsoft Kinect

Microsoft Kinect war ja eigentlich für die Xbox Spielekonsole von Microsoft gedacht, doch Forscher haben sich die Technologie nun für ihre eigenen Zwecke zueigen gemacht. Entwickler von Robotern haben nämlich bislang das Problem, dass Roboter ja keine Augen haben und deshalb ihre Umgebung nur sehr schwer wahrnehmen können. Der Kinect-Sensor hingegen hat gegenüber Infrarot, Laserabtastung und Touch-Sensoren den Vorteil, dass er Hindernisse auch in 3D wahrnehmen kann.

Neben der ausgeklügelten Technologie des Microsoft Kinect-Gerätes spielt aber auch der Preis für diese elektronische Sehhilfe eine Rolle. Im Gegensatz zu Anbietern aus der Rüstungsindustrie kostet ein Kinect-Controller nämlich nur knapp 100 Euro. Hier spielt es dann auch keine Rolle, wenn man ein paar Zugeständnisse machen muss und der Roboter z.B. bei grellem Licht Probleme beim sehen hat. Da hilft dann auch kein Augentraining mehr, wie es für Menschen ja eine gute Hilfe sein kann. Vielleicht werden dadurch ja auch Staubsaugerroboter irgendwann cleverer wie jetzt und fahren nicht 10 mal gegen das Tischbein, bis sie merken, dass es da nicht weiter geht. Naja, die Hoffnung auf intelligente Roboter lebt 😉

Video Turtlebot mit Kinect-Augen

Via Gamezone