Die 28-jährigen Zwillingsbrüder Denis und Matthieu Kanzler sind sich sicher mit ihrem Startup TwinBottle eine Marktlücke zu bedienen. Denn bisher gibt es natürlich bereits eine Menge verschiedener Trinkflaschen auf dem Markt. Diese bestehen aber alle aus Plastik oder anderen Kunststoffen, damit sie nicht zu Bruch gehen können. Die beiden Unternehmerbrüder wollten dies ändern und haben daher die erste sichere Trinkflasche aus Glas entwickelt.


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Rein wie eine Glasflasche und sicher wie ein Plastikbehälter

Der Vorteil liegt dabei aus Sicht der Gründer auf der Hand: Plastikflaschen geben immer Chemikalien ab, die sich mit dem Getränk vermischen und dadurch in den menschlichen Körper gelangen. Bei einer Glasflasche hingegen passiert dies nicht. Die beiden Zwillinge haben daher nun ein Produkt entwickelt, dass die Vorteile der beiden Materialien miteinander verbindet: Innen besteht die Flasche aus Glas, ist aber gleichzeitig von einer Schutzschicht aus Kunststoff ummantelt. Innerhalb der Glasflasche kommt zudem Kork zum Einsatz, um ein zerbersten der Glasflasche zu verhindern. Auf diese Weise können die Kunden von der Reinheit einer Glasflasche profitieren – müssen aber keine Angst haben, dass die Neuanschaffung zu schnell kaputt geht.

Dank neuer Verschlusstechnik lässt sich die Flache im Handumdrehen öffnen

Als Zielgruppe für die neue Trinkflasche aus Glas wurden dabei Sportler, Schüler und gesundheitsbewusste Menschen identifiziert. Die Neuentwicklung kommt dabei zudem mit einigen Innovationen daher: Zum einen besteht auch der Deckel aus Glas – was es bisher so noch nicht auf dem Markt gibt. Zum anderen entwickelten die Gründer einen speziellen Schraubverschluss, der es ermöglicht, die Flasche mit nur einem Handgriff zu öffnen. Im Januar 2016 hat TwinBottle mit dieser Idee den sächsischen Gründerwettbewerb von Saxeed gewonnen. Das Prinzip Kunststoff-Glas-Kork lässt sich zudem auch auf Babyflaschen übertragen. Deswegen haben die Unternehmerbrüder auch eine Trinkflasche aus Glas für Kleinkinder entwickelt. Diese kann dann ebenfalls gefahrlos herunterfallen oder durch die Gegend geworfen werden.


TwinBottle präsentiert sich in der „Höhle der Löwen“

Die Entwicklung des Produkts ist dabei weitgehend abgeschlossen. Nun benötigen die Gründer Hilfe bei der Finanzierung der Produktion. Daher bieten sie den Löwen einen Deal an: Für 620.000 Euro können sie fünfzig Prozent an der noch zu gründenden Firma erwerben. Das Geld soll dann genutzt werden, um die ersten 10.000 sicheren Glasflachen zu produzieren. Bisher wird das Unternehmen noch ausschließlich aus dem studentischen Einkommen der Gründer finanziert. Zudem sollen die Löwen mit ihrer Expertise weiter helfen – etwa bei der Patentanmeldung. Als Wunschinvestoren bezeichnen die Zwillinge dabei Ralf Dümmel und Jochen Schweizer.

Ob der Wunsch der beiden Gründer sich erfüllt und einer der Löwen für ein Investment gewonnen werden kann, seht ihr heute Abend ab 20.15 Uhr auf Vox in der nächsten Folge der „Höhle der Löwen“.

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