Viele Startups geben an, in erster Linie den Alltag der Menschen verbessern zu wollen. Die ukrainische Firma JetMe hat dabei allerdings nicht wirklich den Otto-Normalverbraucher im Blick. Vielmehr hat sich das Unternehmen eines Problems angenommen, das vor allem Superreiche betrifft. Diese düsen oft mit dem Privatjet durch die Welt. Dabei kommt es logischerweise auch immer wieder zu Leerflügen, bei denen lediglich die Piloten an Bord sind. JetMe möchte nun dabei helfen, diese Flüge zu vermarkten und so die Kosten für die Besitzer zu senken. Der Clou dabei: Die Mitreisenden können den Preis selbst vorschlagen.


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Algorithmus sucht passende Flüge aus

Dazu müssen sie lediglich auf die Webseite des Unternehmens gehen und dort ihre gewünschte Reiseroute angeben. Ein Algorithmus schaut dann, welche Flüge auf dieser Strecke verfügbar sind und kalkuliert einen empfohlenen Preis. Der Kunde kann diesen dann entweder akzeptieren oder einen eigenen Preisvorschlag einreichen. Dabei gilt: Desto höher das Angebot, desto wahrscheinlicher ist es, den Platz auch tatsächlich zu bekommen. Im Falle einer erfolgreichen Buchung wird die Zahlung auch online abgewickelt. Der Kunde muss dann nur noch zum vereinbarten Flughafen kommen und kann dort in den Privatjet einsteigen. Dieser transportiert ihn dann zum Zielflughafen.


Für die Verpflegung muss selbst gesorgt werden

Da es sich allerdings um eine Art fliegende Mitfahrgelegenheit handelt, gibt es an Bord keinen Service. Auf längeren Strecken sollten die Reisenden also entweder ein Lunchpaket mitnehmen oder selbst für Bordpersonal und Verpflegung sorgen. Der Markt für Privatreisen mit eigenem Flieger ist dabei durchaus größer als man erwarten dürfte. Weltweit werden jährlich rund 28 Milliarden Dollar durch Reisen im Privatjet umgesetzt. Angebote von Startups wie JetMe wollen diesen Markt weiter vergrößern und sich einen Teil des Kuchens sichern.

Via: Springwise

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