New York ist die Stadt der Taxis. Und seit einigen Jahren auch die Stadt von Uber: In keiner amerikanischen Stadt wird der Dienst mehr beansprucht. Für Personen, die besonders viel auf Uber zurückgreifen, hat das Unternehmen nun ein neues Angebot bereitgestellt. Für 100 US Dollar erhält der Kunde eine zweiwöchige „Uber-Flatrate“ im Stadtgebiet. Das selbe Angebot für vier Wochen kostet dann 200 US-Dollar. Was sich anfangs nach einer kleinen, aber angenehmen Änderung im Geschäftsmodell von Uber anhört, hat das Potential, urbanen Transport langfristig nachhaltig zu verändern, wenn Uber die begonnene Veränderung konsequent weiterführt.


Uber App

Per Flatrate durch die Stadt

Das Angebot gilt allerdings nicht ohne Einschränkungen. Bisher ist das Angebot auf den Stadteil Manhattan unterhalb der 125. Straße begrenzt. Die Fahrten müssen sowohl in dem Viertel beginnen als auch in ihm enden. Außerdem ist das Angebot auf UberPool-Fahrten, also Gemeinschaftsfahrten, oder auf Fahrten mit zufälligen Mitfahrenden beschränkt. Wenn die Fahrt über 20 US-Dollar kostet, muss der Fahrgast den überschießenden Betrag bezahlen.


Ähnliche Modelle bietet oder bot Uber für das Uber Plus Programm bereits in San Francisco, Washington D.C., Boston, San Diego, Miami und Seattle an. Das Preismodell ist hierbei jedoch unterschiedlich. Die Kunden zahlen einen fixen Betrag und erhalten dann eine bestimmte Anzahl Fahrten zu einem stark reduzierten Preis. In San Francisco können Kunden etwa 40 US-Dollar erhalten und zahlen dann für ihre nächsten 40 Fahrten mit UberPool nur 3 Dollar. Auch diese Angebote sind auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt.

Verändert Uber das Transportwesen?

Das mittelfristige Ziel, das Uber mit der „Flatrate“ verfolgt, ist klar: Das Unternehmen möchte potentiellen Kunden zusätzliche Anreize bieten. Insoweit ist das Programm mit Amazons Prime-Programm vergleichbar. Uber möchte sich so stärker von Konkurrenten wie etwa Lyft abgrenzen.

Sollte sich das Unternehmen aber unterscheiden, die das laut Sprechern „kleine Beta-Programm“ auszuweiten und möglicherweise auch unterschiedliche Modelle zu verschiedenen Preisen anzubieten, könnten Städter das zum Anlass nehmen, eventuell ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten. Uber könnte so den Grundstein für neue Transportmodelle in urbanen Gegenden legen.

Jedoch sollte nicht verschwiegen werden, dass das Programm wie auch schon die Programme in Miami oder Seattle zeitlich begrenzt ist.

via Uber

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