Singapur plant Vertikalfarmen mitten in der Stadt
Singapur plant Vertikalfarmen mitten in der Stadt.

Großstädte haben leicht of mehrere Millionen Bewohner die auf sehr geringem Platz zusammengequetscht leben. Nicht nur das der Platz sehr gering ist, auch das Heranschaffen von Nahrung für die Millionenmetropolen ist enorm teuer. Forward Thinking Architecture, ein Architektenbüro aus Singapur hat daher eine innovative Idee vorgetragen, die mit der Idee der kreativen Flussnutzung in Städten entlang geht (Wir hatten diesen Trend im London Stadtpool Artikel thematisiert). Bei der Idee aus Singapur geht es um schwimmende „Vertikal-Farmen“ die mehrere Hundert Meter in die Höhe am Rand des Flusses in mitten der Stadt gebaut werden sollen. Die Wolkenkratzer werden dabei nicht als Büro oder Wohngebäude genutzt, sondern ausschliesslcih für die Produktion von Nahrung für die Stadtbewohner. Mehr zu Forward Thinking Architecture und deren innovative Idee für die Stadt hier bei uns auf Trends der Zukunft. 


Forward Thinking – Schwimmende „Vertikal-Farmen“ in Singapur

Singaur importiert schätzungsweise 90% der Nahrung, weil die Stadt einfach keinen Platz hat um Nahrung anzubauen. Eine innovative Idee musste her und so kam das Architektenbüro „Forward Thinking“ auf die Idee in die Höhe zu bauen und eine Art Wolkenkratzer in die Landschaft zu setzen, welcher nur für den Anbau von Nahrung genutzt werden soll. Praktischerweise befinden sich die Tower direkt am Fluss und können wie schwimmende Inseln einfach in dem Fluss platziert werden. Eine feste Bezeichnung für das Konzept der Agrikultur der Zukunft gibt es auch schon und nennt sich: Floating Responsive Agriculture (FRA). Ziel ist es die einen großen Teil der importierten Nahrung so schnell wie nur irgendwie möglich selbst herzustellen und den Bewohnern einen einfachen Zugang zu lokal produzierter Nahrung zu geben.

Maximale Sonnenenergie für maximalen Wachstum

Laut des Architektenbüros sollen die Gebäude auf dem Dach Helikopter-Landeplätze besitzen und zudem extrem effizient sein. Die Bauweise soll dahin optimiert werden, dass nicht nur jedes Stockwerk für sich maximale Sonnenenergie abbekommt, sondern die Strahlen auch im gesamten Netzwerk zusätzlich verbreiten. In 2013 gab es unseren Informationen zu Folge bereits einen ähnlichen Vorschlag in China und bis heute wird glaube ich an dem Konzept gearbeitet. Wie dem auch sei, die Idee ist natürlich genial, denn die Flüsse in Städten bieten zusätzlichen Platz und wenn man diesen noch super-effizient für einen solchen Zweck nutzen kann. Ja, dass kann man dann wirklich pure Effizienz nenne. Fehlen nur noch die transparenten Solarpanelen, die die Sonnenenergie zusätzlich in Strom umwandeln um Singapur und andere Grossstädte eines Tages komplett autark zu gestalten.


Kurzes Video zu den Vertikalen Farmen in Singapor

(Dieses Video ist ohne Ton, zeigt euch aber die „Vertikal-Farmen“

Quelle: IFL Science

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