Die Schlagwörter Industrie 4.0, das Internet der Dinge und Smart Services liest man regelmäßig im Web. Dabei wird Smart Services meist im gleichen Atemzug mit Industrie 4.0 genannt. Allerdings geht es bei Smart Services um sehr viel mehr, als nur um Prozesse, Automatisierung und Digitalisierung. Unter Smart Services versteht man die Verknüpfung von physischen und digitalen Dienstleistungen zu neuen, intelligenten Produkten und digital veredelten Geschäftsmodellen. Wesentlich sind jedoch Transparenz und Abläufe, die sich durch den Einsatz einer Plattform verbessern lassen und Prozesse einfacher, reibungsloser und effizienter gestalten. Im Folgenden wollen wir einmal einen Einblick gewähren, wie eine effektivere Wertschöpfung mit der Hilfe von Tools wie edbic und edpem von eurodata erzielt werden kann.


Via: University College London
Datenturbo via: University College London

SaaS ebnet den Weg für völlig neue Möglichkeiten

Für Unternehmen, die auf vollautomatisierte Abläufe setzen, wird es in Zukunft immer wichtiger sein Daten effektiver nutzen zu können. Die Erhebung ist nicht das Problem, vielmehr kommt es darauf an die wesentlichen Daten von den weniger wichtigen zu filtern. In Zukunft übernimmt intelligente Software die Analyse von Daten. Der IT-Angestellte bekommt damit mehr Zeit, um den Fokus auf wesentlichere Dinge zu lenken. Die Analyse der Daten, der Austausch und die Datenverarbeitung können mittlerweile vollautomatisiert und nahtlos, ohne manuelles Eingreifen, erfolgen. Das spart im Kern nicht nur wichtige Zeit, sondern schont auch Ressourcen. Zudem wird die Fehlerquote bei der Datenintegration und Weiterverarbeitung wesentlich reduziert.

Zurzeit setzt sich die Industrie zunehmend mit dem Cloud-Computing auseinander. Die auch als Software as a Service bekannte Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Wir kennen das bereits aus Alltagsgeräten wie etwa dem Kühlschrank, der in Zukunft vernetzt wird und zu einem wahren Allrounder avanciert. Produkte, die langsam weniger werden, bestellt der Kühlschrank von morgen einfach nach. Dabei wird natürlich berücksichtigt, dass es dem Nutzer auch ab und an nach Abwechslung lüstet. Seitens des Konsumenten ist das eine einfache und geniale Geschichte. Die Unternehmen, also Zulieferer und Co, müssen sich jedoch auf derartige Dienste neu einstellen. Und diese Herausforderung gilt es zu meisten, um die Wettbewerbsfähigkeit wahren zu können.


Elektronischer Datenaustausch

Ein schneller und einheitlicher Austausch von Daten sollte darauf abzielen, Kosten zu senken und dabei auch die Qualität zu steigern. Um diese Ziele besser verwirklichen zu können, ist für den globalen Markt ein standardisierter, elektronischer Datenaustausch kurz „EDI“ vorgesehen. Dieser stellt eine große Erleichterung dar, was den Austausch elektronischer Dokumente (Bestellungen, Lieferscheine, Rechnungen etc.) anbelangt. Auch die Integration dieser Daten in weitere Geschäftssysteme und die anschließende Analyse und Weiterverarbeitung ist mit passenden Integrationstools problemlos möglich. In der Folge können Unternehmen die Transaktionsprozesse dann mit Hilfe angepasster Tools zum einen beschleunigen und zum anderen kostensparend optimieren. Im Rahmen einer Datenintegrations-Initative können dann auch Informationen aus verschiedenen Datenbeständen mit unterschiedlichen Datenstrukturen als eine einheitliche Datenstruktur zusammengefasst werden.

Ziel dürfte es sein den gesamten Prozess über nur eine Plattform laufen zu lassen. Diese am Netz angebunden, sorgt dann auch noch für die Unabhängigkeit vom Standort. Mit der Hilfe von EDI können Unternehmen Daten systemübergreifend und unabhängig, schnell und effektiv mit den Partnern austauschen. Dabei ist es gleich, welche der vorhandenen Kommunikationsprotokolle oder Übertragungsmedien genutzt werden. Es gelingt in der Folge auch immer mehr bestehende Beziehungen zwischen Unternehmen und Institutionen zu festigen oder aber auch gänzlich neu entstehen zu lassen. Diese Verbindungen erwirken dann auch oftmals Verbesserungen der Produkte und Leistungen.

Tools erkennen und lösen Probleme selbstständig

Beim Datenaustausch können manchmal nur kleine Fehler zu großen Katastrophen führen. Der Warenaustausch ist dabei ein markantes Beispiel. Hier müssen die logistischen Abläufe einfach passen und das zuversichtlich. Unternehmen aus dieser Branche setzen daher unter anderem vermehrt auf ein einheitliches Kommunikationssystem. Tools können die anfallenden Datenströme visualisieren und somit einen Überblick schaffen.

Einen weiteren Mehrwert bieten auch Integrationssysteme (DI), die sich von Tools wie EDI als reines Datenaustauschinstrument, abgrenzen. Derartige Systeme machen sich etwa bei einem Warenstau bemerkbar. Die Software-Lösung meldet sich dann sofort zurück und informiert die Beteiligten am Prozess oder leitet umgehend alternative Prozessabläufe ein. In jedem Fall können rund um die Uhr stets Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, sobald es zu Problemen kommt.

edbic-eurodata
edbic Grafik, via eurodatatec

Für den elektronischen Datenaustausch EDI gibt es Cloud-Plattformen wie diese etwa bei www.eurodatatec.de von Eurodata angeboten werden. Mit Edbic erhalten Unternehmen eine smarte Plattform, die auf die Bedürfnisse „Mobilität“ und „Prozessoptimierung“ zugeschnitten ist. Ein weiteres Tool ist edpem. Hierbei handelt es sich um ein Process-Event-Monitoring-Werkzeug, welches eine weitreichende End-to-End-Sicht auf Prozesse ermöglicht.

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