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Urban Farm Pods: Pflanzen anbauen in Kugelform

Das Thema Urban Farming bekommt immer mehr Aufmerksamkeit, und auf dem Markt gibt es inzwischen diverse Lösungen, die über den Anbau von Pflanzen in gewöhnlichen Blumenkästen hinausgehen. Mit dem Urban Farm Pod gibt es nun eine weitere Idee für Miniaturlandwirtschaft in der Stadt. In einem kugelförmigen Gehäuse lassen sich Gemüse und andere Pflanzen anbauen.

urban farm pod

Kugelförmige Farminn-Sphäre

Entwickelt wurde der Urban Farm Pod von dem Non-Profit-Designstudio Terreform One. Der Prototyp wurde bereits vorgestellt. Es handelt sich um eine Sphäre aus einzelnen Panels, in denen sich Pflanzen anpflanzen lassen. Die Panels sind jeweils einzelne Einheiten und können je nach Bedarf zusammengesetzt werden, sodass der Urban Farm Pod in verschiedenen Größen genutzt werden kann.

Jedes der Panels bietet vier Pflanz-Plätze.Dabei ist die Mitte für Gemüse oder Gräser vorgesehen, während in den anderen drei Plätzen Zellkulturen kultiviert werden können, die dann statt Samen zum Anpflanzen zum Einsatz kommen. Will man seine Pflanzen bewässern, kann man einfach Wasser auf den Pod gießen. Dieses wird von der Schwerkraft dann in alle einzelnen Panels geführt. Eine Zisterne am Boden des Pods sammelt überschüssiges Wasser, das dann wieder nach oben gepumpt werden kann.

Terreform One möchte noch verschiedene Modifikationen für die Pods anbieten, mit denen etwa die Lichtbedingungen angepasst werden können. Wie genau das aussehen soll ist allerdings noch nicht bekannt.

Die Zukunft des Urban Farming

Die Pods sind außerdem mit einer Monitoring-Software ausgestattet, mit deren Hilfe der Hobbygärtner den Zustand seiner Pflanzen über das Internet kontrollieren kann. Die Pods bieten über ein Loch in der Hülle Zugang in das Innere und können so als privater Rückzugsort genutzt werden. Aufstellen lassen sich die Sphären im Grunde überall, wo ausreichend Platz vorhanden ist.

Bisher existiert der Urban Farm Pod nur als Prototyp, aber Terreform One hat sich einiges vorgenommen. Bei kommenden Modellen sollen die Strukturen natürlich wachsen, um so zu einer stärkeren Vernetzung der Komponenten zu führen. Die Pods sollen so zu einem Symbiose-Objekt werden und den Menschen in urbanen Lebensräumen wieder dichter an die Natur heranführen.

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