Schwimmende Atomkraftwerke der Zukunft
Schwimmende Atomkraftwerke der Zukunft

Das für High-Tech Innovation weltweit bekannte Massachusetts Institute of Technology arbeitet derzeit an einem neuartigen Atomkraftwerk der Zukunft, welches vor der Küste im Meer platziert werden soll. Ein leitender Ingenieur des MIT erklärt, weshalb und welche exakten Vorteile ein schwimmendes Atomkraftwerk, welches unter anderem auch Russland in einer mobilen Version baut, hat. Vor allem Tsunamis und Erdbeben soll das neue Atomkraftwerk auf dem Meer ohne Probleme standhalten können. Wie des schwimmende Atomkraftwerk funktioniert, das lest ihr hier in diesem Beitrag.


Neues Atomkraftwerk soll auf dem Meer schwimmen

Deutschland ist mitten in der Energiewende und um Deutschland herum bauen fast alle anderen Länder fleißig weiter. Naja, wenigstens ein Land, welches ein wenig voraus denkt, vielleicht ein wenig zu früh, vielleicht auch ein wenig zu spät – nur die Zeit wird diese Frage beantworten können. Nukleare Anlagen liegen, trotz dutzender alternativer Energieresourcen, auf jeden Fall weiterhin hoch im Kurs, denn die Technologie, trotz aller Unfälle und radioaktiven Verseuchungen hat sich mehr oder weniger über die letzen Jahrzehnte ausgezahlt und bewiesen. Ein Indiz dafür, dass uns Atomkraftwerke noch sehr lange begleiten werden ist die neueste Entwicklung des Massachusetts Institute of Technology, oder kurz MIT. Forscher arbeiten dort an einem neuen schwimmenden Atomkraftwerk der Zukunft, welches Tsunamis und Erdbeben aller Stärken standhalten soll. Es schwimmt jedenfalls und so lange die Anker nicht reissen soll das Werk vor unerwarteten Umwelteinflüssen zu 100% geschützt sein. Und das neue Atomkraftwerk-Konzept bietet noch mehr Vorteile, zum Beispiel die Kraftwerkskühlung im Meer, wie uns Jacopo Buongiorno, Associate Professor für Nuklear-Forschung am MIT in seinem Video einfach und verständlich erklärt.

Das Video: Schwimmende Atomkraftwerke der Zukunft


Quelle: MIT News

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5 Kommentare

  1. LeoVanRay

    18. April 2014 at 10:56

    Ja genau bauen wir solche Dinger doch gleich im Meer. Der Vorteil ist, dass sich der Fallout nicht auf ein Gebiet beschränkt wie in Tschernobyl (Verteilung durch Wind mal außer Acht gelassen), sondern gleich mit der Strömung an alle möglichen Ufer gespühlt werden kann. So kann man viel effektiver den Planet verstrahlen und zu Grunde richten. Ach aber warum sollte das passieren, ist ja so sicher. Die Titanic ging ja auch als unsinkbar in die Geschichte ein! Oder verwechsle ich da jetzt was????

  2. Diether Sieghart

    18. April 2014 at 16:33

    Das könnte nur mit Steuerzahler-Geldern und mit hohem Entwicklungsaufwand auch an Zeit realisiert werden. Wenn man diese Mittel und auch die dafür notwendigen Personalressourcen auf EE und Speichertechnologien umorientierte, könnte man weniger riskante Lösungen schneller realisieren und Fehlorientierung des Kapitalflusses vermeiden. EE ermöglichen dezentrale Lösungen, die auch der Weiterentwickklung unserer demokratischen Marktwirtschaft (ökonomisch, sozial, dem Gemeinwohl dienend, kulturell ) dienen würden.

  3. Föfö

    22. April 2014 at 17:51

    Doofe Idee. Im Falle eines Unglücks wird es weitaus schwieriger, verstrahltes Wasser vom Meer fern zu halten. Fukushima hat gezeigt, dass dies bereits am Festland erhebliche Probleme und Schwierigkeiten mit sich bringt.
    Außerdem: Super Ziel für Terroristen, da kann man sich mit einem Schlag gleich an allen westlichen Ländern rächen, und das noch ziemlich langfristig…

    Wir sollten uns langsam mal überlegen, ob wir uns permanent von den Amis in derart große Gefahr bringen lassen. Anders als die vielleicht denken, sind wir nämlich auch von ihren Fehlern betroffen!!

  4. Richard Huber

    23. April 2014 at 11:50

    Genau, „trotz aller Unfälle und radioaktiven Verseuchungen hat sich mehr oder weniger über die letzen Jahrzehnte ausgezahlt“. WOW, genau darum wollen gewisse Leute immer noch KKW’s. Die KKW’s funktionieren auch nur gekoppelt an ein so fantasiereiches Virtualgeld System. Die Welt am verseuchen und abkassieren und am Schluss „PUff“ und die Knete ist weg, was bleibt ist radioaktivität und viel(zu wenig) verbrauchte Energie. Kann mir einer sagen was er will aber KKW’s haben so ein tiefen Wirkungsgrad das es sich mehr lohnen würde aus der eigenen dampfenden Kake Abwärme zu gewinnen.

  5. Karl

    23. Juli 2014 at 01:38

    Die ewig Gestrigen planen ein AKW. WTF?

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