Laut einem Wired Bericht entsteht aktuell in Utah, genauer gesagt in einem Wüsten Areal Utahs, ein gigantisches Spionagezentrum der NSA (National Security Agency). Für das dort geplante Spionagezentrum werden Kosten von rund 2 Milliarden US-Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) veranschlagt.


NSA Spionage Center in Utahs Wueste
NSA Spionage Center in Utahs Wueste

In diesem Spionagezentrum sollen vermutlich ab 2013, das gesamte Web, als auch Telefonanrufe und E-Mails der gesamten Welt durchleuchtet werden. Zudem sollen dort auch nicht öffentliche, verschlüsselte Daten auf ihre Inhalte geprüft werden. Die NSA wird um an die Daten zu gelangen beispielsweise die Telekommunikationsanbieter anzapfen. Weitere Informationen werden von Spionagesatelliten gesammelt werden. Was bedeuten da noch die kleinen Spionage Drohnen die vom Nachbarn stammen :-).


Ein Yottabyte Speicherplatz für Datensammlung

Zur Verwaltung der immensen Datenmengen werden in Rahmen des NSA Spionagecenters insgesamt vier Serverfarmen errichtet werden, von denen jede rund 2.3000 Quadratmeter messen soll. Diese sollen angeblich ein Yottabyte (eine 1 mit 24 Nullen) an Speicherplatz für das Sammeln und Verarbeiten der Daten bieten. So soll genug Speicherplatz zur Verfügung stehen, um die Datenkommunikation der gesamten Welt, speichern und überwachen zu können, gleich ob es dabei um Google Suchanfragen, Videochats oder sonstige Dokumente oder Telefonate geht. Aktuell entwickelt die NSA einen Supercomputer, der dann bis zum Jahr 2018 in das System integriert werden soll.

George Orwell Vision wird real

Das gesamte Hochsicherheitsareal des NSA Spionagecenters umfasst eine Fläche von mehr als 8,4 Hektar. Auf den weiteren Flächen dieses Areals sollen unter anderem der technische Support sowie die notwendige Administration untergebracht werden. Zur Energieversorgung werden rund 65 Megawatt Strom benötigt, die von einem eigens in der Umgebung errichteten Kraftwerk geliefert werden sollen. Im Falle eines Abschneidens von der Außenwelt seien eigene Generatoren in der Lage, die Anlage rund 3 Tage lang mit ausreichender Energie zu versorgen. Übrigens sollen sich allein die jährlichen Stromkosten für den Betrieb des NSA Spionagecenters auf rund 64 Millionen US-Dollar belaufen, die von den US-Steuerzahlern zu tragen wären. Irgendwie erinnert das alles ein wenig an Orwells Big Brother, nur das Er sich in der Zeit um rund 30 Jahre vertan hat, oder?

NSA Spionage Center - Datennetzwerk
NSA Spionage Center - Datennetzwerk

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3 Kommentare

  1. Vanirf

    21. März 2012 at 11:45

    Wenn solch oder ein ähnliches Zentrum nicht schon längst existiert… *grübel* Und falls doch nicht, irgendwann MUSSTE es ja so weit kommen.

  2. werner

    21. März 2012 at 16:50

    Dieses NSA Szenario wurde schon 1998 literarisch umgesetzt:
    Dan Brown, „Digital Fortress“.
    Da ist der Superrechner wegen menschlicher B…heit letztendlich abgefackelt.
    Mal sehen, wei lange es hier dauert.

  3. Thomas

    21. März 2012 at 19:10

    Überall nur noch Spionage und Überwachung… echt schlimm..

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