Ein wenig ähnelt das Golden-i-Headset, das man auf der CES 2013 erneut vorgestellt hat, der Google Glass Datenbrille. Doch das weiter entwickelte  Golden-i-Headset richtet sich eher an Rettungskräfte, die im Alltag oftmals unter extrem schlechten Sichtbedingungen Menschenleben retten wollen. Mit dem speziellen Headset, soll es eben diesen Rettungskräften unter anderem erleichtert werden, verschiedene Notsituationen einzuschätzen.


Golden-i-Headset als Hilfsmittel für Rettungskräfte (Bildquelle: ces.cnet.com)
Golden-i-Headset als Hilfsmittel für Rettungskräfte (Bildquelle: ces.cnet.com)

In dem Golden-i-Headset sind eine Kamera, ein GPS, ein Micro-Display sowie Spracherkennung und eine Gestensteuerung integriert. Um diese Technologie zu entwickeln, suchte Verizon die Partnerschaft mit Kopin. Die Entwicklung soll schnellere Reaktionen, höhere Leistungen und mehr Sicherheit ermöglichen. Eine erste Version des Golden-i-Headsets stellte man schon 2012 auf der CES vor (wir berichteten)

Video mit einer Vorstellung des Golden-i-Headsets


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Y-dqNLgbMvs

Head Mounted Computer in Form eines Headsets

Das leichte, drahtlose Golden-i-Headset versteht sich als ein Head-Mounted-Computer, der die Art und Weise wie Benutzer mit ihrer (virtuell erweiterten) Umgebung interagieren, revolutionieren kann. Sprache über die Freisprecheinrichtung oder Kopf-Gesten bieten die Steuerung zu den umfassenden Computerhilfen. Mit diesem Headset soll es den Benutzern möglich sein Bilder oder Videos aufzuzeichnen. Das Geräusch reduzierende Mikrofon verfügt über Spracherkennung, um entweder die Software zu steuern oder mit den Teammitgliedern zu kommunizieren.

Live Video Funktion und Wärmebilder helfen Vermisste zu finden

Durch eine Live Video Funktion sowie Infrarot können Feuerwehrleute Wärmebilder auswerten, um Überlebende oder Teammitglieder in Problemsituationen schneller und effektiver zu finden. Zudem können auch die weiteren Mitarbeiter auf die Bilder zugreifen, um so gemeinsam eine Strategie zu entwickeln. Doch auch für die Retter bietet das Golden-i-Headset einiges. So lassen beispielsweise die Biometrie Daten wie unter anderem die Herzfrequenz oder der Blut-Sauerstoffgehalt der Feuerwehrleute überwachen. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, anhand digitaler Baupläne den aktuellen Standort auch bei schlechter Sicht lokalisieren zu können. So lassen sich Fluchtwege selbst bei extrem schlechter Sicht finden.

Live Bilder des Golden-i-Headsets helfen weiteren Rettungkräften (Bildquelle: ces.cnet.com)
Live Bilder des Golden-i-Headsets helfen weiteren Rettungkräften (Bildquelle: ces.cnet.com)

Quelle & Bilder

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1 Kommentar

  1. Johannes

    17. Januar 2013 at 12:47

    Eine durchaus sinnvolle Erfindung. Ich denke es kann die Arbeit der Feuerwehr viel effektiver und etwas sicherer gestalten.

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