vereinigte emirate, solaranlage, shams1
Die Solaranlage „Shams 1“ versorgt 20.000 Haushalte mit Strom.

Die weltweit größte Solaranlage der Welt „Shams 1“ befindet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten und wurde kürzlich vom Präsidenten Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan eröffnet. Über eine Fläche von 2,5 Quadratkilometer reiht sich ein Spiegel neben dem anderen. Insgesamt 250.000 Stück um genau zu sein. Rund 20.000 Haushalte sollen durch die Anlage mit Strom versorgt werden.


Mitten in der Wüste

Jeder, der schon mal Urlaub in den Vereinigten Emiraten gemacht hat weiß, dass die Wolken-, geschweige denn Regentage, sehr rar sind. Diese Bedingungen sprechen natürlich für die Errichtung einer Solaranlage. In der Wüste, etwa 120 km von Abu Dhabi entfernt, wurde die 460 Millionen Euro teure Anlage erbaut. Baustart war im Jahr 2010. Der Name „Shams“ bedeutet auf arabisch, wie könnte es anders sein, „Sonne„.

768 Parabolrinnen Kollektoren

Neben den 250.000 Spiegeln befinden sich auch 768 Parabolrinnen Kollektoren bei der Solaranlage. Nachdem die Spiegel die Sonnenstrahlen eingefangen haben, leiten sie das Sonnenlicht auf Öl gefüllte Rohre, welche Dampf produzieren. Mit diesem werden dann die Turbinen angetrieben. So wird Strom für 20.000 Haushalte erzeugt. 


123

Solaranlage Shams 1:

Quelle

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

3 Kommentare

  1. Paul

    31. März 2013 at 14:45

    Solar ist nicht die Zukunft.
    Wind ist sauberer, effizienter, nachhaltiger und vor allem Naturschonend.

  2. Pommes

    31. März 2013 at 22:41

    @Paul:

    Wind nachhaltiger als Sonne, ahja, das soll mir mal bitte jemand erklären….

    Und in den arabischen Emiraten dürfte die Sonne generell wesentlich effizienter sein als Wind.

    Und zudem ist die hier vorgestellte wahrscheinlich die so ziemlich Naturschonendste überhaupt. Es handelt sich bei dieser Technologie nämlich nicht um solche Solar-/photovoltaik-panels wie sie hier auf deutschen Dächern liegen, sondern lediglichlich um schlichte Parabolspiegel die die Sonnenenegie auf die Metallröhre bündeln und dadurch die Flüssigkeit im Inneren zum Kochen bringen wodurch dann Turbienen angetrieben werden. Sämtliche Teile mit Ausnahme des verwendeten Öls vlt. könnten also theoretisch wieder ohne großen Aufwand recycled werden sollte die Anlage irgendwann schließen. Das einzig negative an dieser Methode ist der große Platzbedarf der Anlage. Dies sollte sich allerdings in der Wüste relativieren….

    Beide Technolgien haben ihre Daseinsberechtigung. Und da der Artikel sich nunmal um die Emirate dreht ist die genannte Technolgie sicherlich die bessere Wahl.

  3. Markus

    11. Mai 2013 at 14:37

    @Paul:

    Solar IST die Zukunft.
    Unauffällig, ruhig, sauber.

    Was mich am Artikel stört ist, dass es keine Angabe gibt, wie groß die Anlage wirklich ist. Also ein Vergleichswert, wieviel kWp sie hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.