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Vermeintlicher Tesla-Konkurrent Faraday präsentiert ein erstes Konzeptauto

Viele Investoren verbinden große Hoffnungen mit dem Elektroautohersteller Tesla. Obwohl das Unternehmen bisher größtenteils Verluste anhäufte, werden bei Finanzierungsrunden regelmäßig Milliardenbeträge aufgerufen. Tatsächlich ist Tesla aktuell der einzige reine Elektroautoproduzent mit relevanten Stückzahlen. Vor einigen Monaten allerdings ging das Unternehmen Faraday an die Presse und verkündete den Einstieg eines Investors. Dieser stellte eine Milliarde Dollar zur Verfügung, um ebenfalls in den Markt für Elektroautos einzusteigen. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas wurde nun ein erstes Konzeptauto von Faraday vorgestellt. Die Präsentation ließ allerdings mehr Fragen offen als sie beantwortete und weckte ernsthafte Zweifel daran, ob Faraday tatsächlich zeitnah zu einem ernsthaften Tesla-Konkurrenten werden kann.

Quelle: Faraday

Quelle: Faraday

Ein Smartphone dient als Informationsanzeige

Denn das vorgestellte Auto wirkt nicht gerade wie ein Produkt für den Massenmarkt. Vielmehr handelt es sich um einen extrem futuristischen Entwurf, der noch dazu lediglich Platz für eine Person bietet. Auch einige weitere Neuerungen deuten darauf hin, dass es sich nicht um ein klassisches Elektroauto handelt. So gibt es keine modernen Displays, vielmehr soll jeder sein Smartphone auf das Lenkrad stecken können und dort dann per App alles relevanten Informationen erhalten. Der Vorteil dieser Variante wird nicht sofort klar, sie dürfte aber dem Investor von Faraday gefallen: Es handelt sich um das chinesische Unternehmen LeTV, das auch Smartphones produziert.

Entwickler ließen zahlreiche Details noch offen

Das FFZERO1 genannte neue Faraday-Auto ist zudem in der Lage, komplett autonom zu fahren. Ansonsten aber gab das Unternehmen auch in Las Vegas nur eine weitere Information bekannt: Das erste Modell soll 2018 auf den Markt kommen. Über alle anderen Details hüllten sich die Entwickler in Schweigen. So stand auf der Bühne zwar ein Prototyp des FFZERO1, dieser wurde allerdings nicht gefahren und durfte von den Pressevertretern auch nicht näher in Augenschein genommen werden. Auch über den geplanten Verkaufspreis ist nichts bekannt. Die eingebauten Features deuten allerdings daraufhin, dass es sich eher um ein Spielzeug für sehr reiche Autofans handeln dürfte.

Via: Faraday

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1 Kommentar

  1. Bis jetzt hat der „Tesla Motors“ kein anderes Unternehmen an der Markstrategie für reine Elektroautos etwas entgegenzusetzen.
    LG

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