Die Apple Watch Series 3 wird in den Vereinigten Staaten für 330 Dollar verkauft. Die wichtigste Funktion des Gadgets: Die intelligente Uhr kann Fitness- und Gesundheitsdaten messen und auswerten. Wer in den Vereinigten Staaten die richtige Versicherung besitzt, kann die Smartwatch nun aber auch zum Spottpreis erwerben: Der Versicherungskonzern John Hancock verkauft sie an seine Kunden für lediglich 25 Dollar. Einzige Voraussetzung: Die glücklichen Besitzer der smarten Uhr müssen anschließend ausreichend Sport treiben – und die dabei ermittelten Daten über die Apple Watch an den Versicherungskonzern weiterleiten. Zeigt sich auf diese Weise, dass nicht so viel trainiert wurde wie vorgegeben, wird eine – unter Umständen heftige – Nachzahlung fällig.


Die Apple Watch soll bei den Versicherten für mehr körperliche Aktivität sorgen.

Bisher konnte etwa die Hälfte der Kunden die Vorgaben erfüllen

Im kleinen Kreis hatte der Versicherer das Angebot bereits in der Vergangenheit getestet. Das Ergebnis: Die Aktivität der Teilnehmer nahm durch die Uhr um rund zwanzig Prozent zu. Dieser Erfolg führte dazu, dass nun alle Kunden in den Vereinigten Staaten das Angebot nutzen können. Allerdings hat der Test im kleinen Kreis auch gezeigt, dass nur rund die Hälfte der Teilnehmer alle Vorgaben erfolgreich umgesetzt hat – und demnach keine Nachzahlung leisten musste. Im großen Stil umgesetzt, dürfte sich dieser Wert nicht gerade erhöhen. Die sogenannten Vitality Points können beim Schwimmen, Radfahren, Laufen und Wandern gesammelt werden. Insgesamt müssen 500 Punkte pro Monat erreicht werden.

Einige Krankenkassen in Deutschland werben auch mit der Apple Watch

Bisher ist aber noch unklar, wie viele Aktivitäten absolviert werden müssen, um die vorgegebene Punktzahl zu erreichen. Außerdem wurde noch nicht publiziert, welche Daten genau erfasst und weitergeleitet werden. In jedem Fall sagt der Versicherungskonzern aber zu, dass mit den Daten sorgfältig umgegangen wird und diese vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sind. Auch in Deutschland haben einige Krankenkassen bereits vor einiger Zeit damit begonnen, die Apple Watch den eigenen Versicherten vergünstigt anzubieten. Oftmals müssen dafür Gesundheitskurse und Präventionsangebote genutzt werden. Eine Übermittlung der durch die intelligente Uhr gewonnenen Daten an die Versicherer ist aber nicht vorgesehen – und aufgrund des hierzulande strengeren Datenschutzes wohl auch nicht erlaubt.

Via: John Hancock


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