Volkswagen XL1 - Das 1-Liter Auto
Volkswagen plant Roboteroffensive.

Wie die Welt am Sonntag berichtet plant Autohersteller Volkswagen einer Roboteroffensive. Diese diene einerseits des Abnehmens von schweren körperlichen Arbeiten, andererseits wirtschaftlichen Zwecken. Fertigungsautomaten kommen im Vergleich auf einen vielfach geringeren Stundenlohn. Wo eine Fachkraft ca. 40 Euro bis 50 Euro die Stunde kostet, fallen Maschinen dem Konzern mit gerade einmal 3 bis 6 Euro zu Buche. Wenn man auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben und vor allem das ziel ausgesprochen hat zum größten Autobauer der Welt aufsteigen zu wollen, kommt man an der Produktions-Automatisierung nicht vorbei. Allein wenn man bedenkt, dass die Autoherstellung in Zukunft, wie im Beispiel von LocalMotors ganz von 3D Druckern übernommen werden könnte, müssen sich Autohersteller wie sie mit der Situation umgehen. Mehr zur VW Roboteroffensive für eine umfassende Produktions-Automatisierung lest ihr in diesem Artikel.


VW plant Roboteroffensive für umfassende Produktions-Automatisierung

Personalvorstand von VW Horst Neumann analysiert nicht falsch wenn er sagt: „In der Mikroelektronik verdoppelt sich die Rechenleistung alle zwei Jahre, das ist eine Leistungsexplosion.“ Nanotechnologie, Quantencomputing, Robotertechnologien, Speicherchips. All diese Technologien werden leistungsfähiger und günstiger. Und das sich Autobauer wie Volkswagen auf die exponentiell anwachsende Intelligenz von Maschinen anpassen müssen um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben ist Tatsache. In den kommenden 15 Jahren werden bei Volkswagen überdurchschnittliche viele Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Dieses Timing will VW nutzen um körperlich relativ schwere Arbeiten durch Fertigungsautomaten zu ersetzen. Einen für alle beteiligten besseren Zeitraum gibt es nur kaum. Für Unternehmen wie Volkswagen ist es entscheidend sich auf eine Zukunft die von Robotern bestimmt wird weiter einzustellen. Präzision, Schnelligkeit, Intelligenz und Leistung von Maschinen übertreffen schon heute den Menschen. Und dazu kommen die geringen Kosten maschineller Fertigung.

Fertigungskosten werden gesenkt und Präzision erhöht.

Fünf Euro pro Stunde gegen bis zu 50 Euro – als Kostenfaktor ist der Mensch gegen die Maschine schon jetzt chancenlos und die Kosten maschineller Herstellung werden noch weiter sinken, bei gleichzeitigem Anstieg der Leistung der Roboter. Da können große Autohersteller wie Volkswagen nicht einfach wegschauen, sie müssen handeln und sich der Entwicklung auf den Kernmärkten anpassen. Gleichzeitig liegt es in der Verantwortung der Geschäftsführung die Anpassung für Mitarbeiter fair und gerecht zu gestalten. Volkswagen wählt dazu einen passenden Zeitpunkt, sie sinken die Beschäftigungszahl in der Fertigung mit dem gleichzeitigen Austritt in die Rente. Zu einer vollkommend umfassende Produktions-Automatisierung wird es zwar nicht so schnell kommen, doch früher oder später werden sich Menschen den Maschinen in der Fertigung geschlagen geben müssen, auch wenn in den nächsten 20 Jahren weltweit schätzungsweise 140 Millionen Arbeitsplätze durch den Einsatz von intelligenten Maschinen gefährdet sein werden.


Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping
Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.