Der Brite Tom Morgan verdient sein Geld auf etwas ungewöhnliche Art und Weise: Er veranstaltet außergewöhnliche Wettrennen. Sein Motto: Das Leben ein bisschen weniger langweilig zu machen. Zu seinen Veranstaltungen gehört etwa das Mongol Race. Dabei legen die Teilnehmer in selbstgebauten Fahrzeugen rund 10.000 Kilometer zurück. Auch ein Segelrennen mit historischen Booten ist zukünftig geplant. Noch verrückter ist aber eine andere Idee des Briten: Er will ein Luftrennen veranstalten, bei dem die Teilnehmer in einem Campingstuhl sitzen und von Heliumballons in die Luft gehoben werden. Bisher gab es allerdings ein Problem: Niemand hatte bewiesen, dass ein solcher Flug überhaupt möglich ist.


Quelle: The Adventurists

Für den erfolgreichen Flug wurden mehrere Versuche benötigt

Tom Morgan schritt daher selbst zur Tat und kann nun einen Erfolg vermelden: In Botswana absolvierte er tatsächlich den Jungfernflug mit seinem etwas ungewöhnlichen Flugobjekt. So einfach wie ursprünglich gedacht, war die Sache allerdings nicht. Denn die ersten Versuche mussten jeweils aufgrund von schlechten Wetterbedingungen abgebrochen werden. Was ziemlich ärgerlich war: Denn es dauerte jeweils rund zwei Tage die einhundert großen Heliumballons zu befüllen. Bei seinem erfolgreichen Flug stieg der Brite dann auf die unglaubliche Höhe von 2,5 Kilometern. Dies ist die Höhe auf der auch Kleinflugzeuge für gewöhnlich unterwegs sind. Diese besitzen allerdings im Gegensatz zu dem fliegenden Campingstuhl auch eine Steuerung.

Der Sinkflug wurde durch das Abschneiden einzelner Ballons eingeleitet

Noch schwieriger als der Aufstieg war es für den verrückten Flugpionier allerdings, wieder auf die Erde zu kommen. Denn dafür musste er vorsichtig nach und nach einzelne Ballons abtrennen. Irgendwann geriet er dann in einen leichten Sinkflug und landete schließlich tatsächlich wieder sicher auf der Erde. Gerechnet hatte er damit – eigenen Angaben zufolge – nicht unbedingt. Die Erfahrung aber bezeichnete er als „unglaublich cool“. Nun beginnt er mit den Planungen für sein Rennen mit fliegenden Campingstühlen. Dieses soll über drei Tage gehen und in Südafrika stattfinden. Einen positiven Aspekt hat die Verrücktheit von Tom Morgan aber in jedem Fall: Mit seinen außergewöhnlichen Rennen hat er bereits Millionen für den guten Zweck gesammelt.


Via: NBC News

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