Nachhaltig, komfortabel und äußerst hilfreich: Der Sheltersuit des niederländischen Designers Bas Timmer soll dazu dienen, Obdachlose vor kalter und nasser Witterung zu schützen. Er ist Jacke und Schlafsack in einem.


Sheltersuit aus ausgemusterten Festival-Zelten

Als der Vater eines Freundes auf der Straße als Obdachloser starb, wusste der niederländische Designer Bas Timmer, dass die Zeit zum Handeln gekommen ist. Eine wärmeisolierte,, wind- und wassergeschützte Jacke musste her, die gleichzeitig als Schlafsack dient. Warm, widerstandsfähig und wasserresistent, so präsentiert sich heute sein Sheltersuit, eine praktische Kombination aus Tag- und Nachtkleidung. So bleibt bei schlechtem Wetter sowohl der Oberkörper als auch der untere Körperabschnitt warm und trocken. Noch dazu stammt das Material für den Sheltersuit aus alten Festivalzelten, ein Recyclingprodukt also, das die Umwelt schont.


Schutzkleidung von syrischen Flüchtlingen genäht

Genäht werden die Kleidungsstücke von syrischen Flüchtlingen unter Anleitung professioneller Schneider, den Asylanten wird im Gegenzug bei der Wohnungssuche und der gesellschaftlichen Eingliederung geholfen. Ein rundum durchdachtes Konzept also, das sich auf mehrere Arten als nützlich erweist. Das Grundproblem der Obdachlosigkeit wird dadurch allerdings nicht gelöst, dafür ist es einfach zu komplex.

Quelle: treehugger.com

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