Waterstudio Underwater Wall
Water Wall – Schwimmende Wand  erzeugt Strom.

Unter der Leitung von Koen Olthuis von der niederländischen Waterstudio Group, entwickeln Architekten und Energieforscher den sogennanten Parthenon, eine riesige schwimmende Wand, die die Wellen im Meer dazu nutzt um Strom zu erzeugen. Die Waterstudio Group plant den Einsatz dieser Water Wall im Hudson River, im Hafen von New York, denn statt einfach neue Mauern hinzusetzen, nutzt die Water Wall den Wellengang direkt um Strom zu erzeugen. New York ist umgeben von Wasser. Mauern gibt es zu Hauf. Warum diese nicht gleich zur Energiegewinnung nutzen? Die Stadt ist begeistert, denn das schwimmende Kraftwerk hat noch einen weiteren Vorteil. Mehr zur innovativen Water Wall erfahrt ihr in diesem Beitrag bei uns auf Trends der Zukunft. 


Water Wall: Schwimmende Wand soll Strom erzeugen

Der Hudson River ist spätestens nach einer spektakulären Notlandung eines Passagierjets vor einigen Jahren weltbekannt geworden. Nun soll der Fluss in New York mit erneuerbaren Energiemethoden aufgerüstet werden. Das Architektenbüro der Studio Waterstudio Group schlug dazu der Stadt eine schwimmende Wand vor, die nicht nur altgewordene Mauern ersetzen und gleichzeitig Strom produzieren, sondern auch anlegende Schiffe vor zu hohem Wellengang schützen soll. Das Parthenon (angelegt an das Parthenon in Athen) besteht aus mehreren dutzend Säulen, die in das Wasser ragen. Die Säulen selbst sind drehbar, sodass hindurchströmendes Wasser diese in ihren Drehbewegungen antreibt. Die drehenden Säulen treiben in der Folge Generatoren an, die wiederum Strom erzeugen. Gleichzeitig nehmen die Säulen den Wellen ihre Energie und schützen so Teile des Hafens wo Schiffe und Yachten angelegt haben.

Water Wall im Hudson River
Die Water Wall im Hudson River.

Drehende Säulen nehmen Wellenenergie auf

Sobald also Wellen durch die Wand preschen, drehen sich die Säulen mit und mindern gleichzeitig den Wellengang. Das Prinzip ist auf jeden Fall eine clevere Idee, denn es befinden sich über 100 Säulen in einer der Parthenon Kraftwerke unter Wasser. Genügend, um tatsächlich höhere Wellen abzuschwächen und natürlich um effektiv Strom zu erzeugen. Anstatt sich wie eine einfache Mauer nutzlos gegen den Wellengang zu stemmen, nutzt diese innovative Wand den teils sehr starken Wellengang im Hudson River effektiv. Laut des niederländischen Architekten-Büros sei die Parthenon Water Wall teils von dem legendären Gebäude in Griechenland aber auch von der Stadt Atlantis inspiriert. Welch architektonischer Stil nun auch zu dieser Erfindung führte: Die Idee zu einer solchen Unterwasser-Kraftwerk mit drehenden Säulen ist einfach nur Klasse.


Water Wall Saeulen Prinzip
Water Wall Säulen Prinzip

Quelle: Waterstudio.nl

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1 Kommentar

  1. Fattyman

    14. Dezember 2015 at 10:38

    Und jetzt muss man sich blos noch Gedanken um die Wartung der sich drehenden Säulen machen. Immerhin sind fliessende Gewässer nicht frei von Schwebstoffen, die sich immer und überall absetzen wollen und alles mögliche vollstopfen.

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