Das Problem dürfte vielen bekannt vorkommen. Bei einigen Duschen muss man zunächst jede Menge kaltes Wasser in den Abfluss laufen lassen, bevor bei angenehmer Wassertemperatur geduscht werden kann. Das abgeflossene kalte Wasser geht dabei bisher natürlich ungenutzt verloren. Ein spanisches Startup wollte sich damit aber nicht zufrieden geben und hat daher den Plastikbeutel WaterDrop entwickelt. Dieser fängt das kalte Wasser auf und sorgt so dafür, dass damit beispielsweise Pflanzen gegossen oder Haustiere mit Wasser versorgt werden können. Nach Angaben des Unternehmens lassen sich auf diese Weise täglich im Schnitt rund sechs Liter Wasser sparen.

Via: Kickstarter Copyright: esferic
Via: Kickstarter Copyright: esferic

Bis zu 3,5 Liter können aufgefangen werden

Die Konstruktion der Tüte ist dabei denkbar einfach. Es handelt sich um eine große Plastiktüte mit einem Loch in der Mitte. Diese Form wurde eigens entwickelt, um einen besonders hohen Tragekomfort zu gewährleisten. So lässt sich die mit maximal 3,5 Litern Wasser gefüllte Tüte beispielsweise einfach auf die Schulter legen. Ein simpler Schließ- und Gießmechanismus sorgt zudem dafür, dass unterwegs kein Wasser verloren geht. Die Tüte selbst besteht dabei aus Thermoplastischem Polyurethan, einem besonders langlebigem Kunststoff. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass der WaterDrop dauerhaft genutzt werden kann und kein vermeidbarer Plastikmüll entsteht.

Eine App gibt den Überblick über das eingesparte Wasser

Die wassersparende Plastiktüte befindet sich aktuell in der Finanzierungsphase. Die Entwickler haben daher eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter ins Leben gerufen. Dort sollen 15.000 Euro eingesammelt werden, um mit der serienmäßigen Produktion beginnen zu können. Unterstützer erhalten dort aktuell für 12 Euro einen WaterDrop und zusätzlich Zugang zur dazugehörigen App. Diese befindet sich noch in der Entwicklung, soll später aber anzeigen, wie viel Wasser täglich eingespart wurde. Auf diese Weise wollen die Entwickler dazu beitragen, die Verschwendung von Wasser weiter einzudämmen. Ausgeliefert werden die ersten WaterDrops dann bereits im März 2016.

Via: Treehugger

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