Der Wettkampf liegt in der Natur des Menschen. Dies gilt zum einen für den Vergleich von körperlichen Fähigkeiten. Nicht umsonst stammt die Idee der Olympischen Spiele bereits aus der Antike. Aber auch bei neuen Technologien etabliert sich in der Regel recht schnell eine Wettkampf-Szene. Gute Beispiele aus jüngster Vergangenheit: Die vor allem in den Vereinigten Staaten extrem beliebten Drohnen-Rennen und die überraschend erfolgreiche Rennserie mit Elektroautos Formel E. Für die dahinter stehenden Technologien ist eine solche Entwicklung gar nicht schlecht. Denn sie sorgt für neue Innovationen und Tests unter Extrembedingungen. Die australische Firma Alauda Racing will den Ansatz nun auf einen ganz neuen Bereich übertragen: Geplant sind spektakuläre Rennen auf Hoverbikes.


Auch aus den Cockpits soll es faszinierende Bilder geben. Bild: Alauda Racing

Die ersten Testflüge sind für Mitte nächsten Jahres geplant

Anders als bei den Drohnen-Wettkämpfen wird der Pilot also nicht sicher auf der Erde stehen, sondern mit seinem Fluggerät durch die Luft schweben. Genutzt werden soll zunächst der von der Firma selbst entwickelte Airspeeder Mark 1. Dieser kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern und kann für rund zehn Minuten in der Luft bleiben. Später ist aber auch geplant, dass Modelle von anderen Herstellern sich der sportlichen Herausforderung stellen werden. Bis es tatsächlich so weit ist, dürfte aber noch etwas Zeit vergehen: Erste – noch unbemannte – Testflüge sind für Mitte nächsten Jahres geplant. Ende 2020 sollen dann die ersten echten Rennen mit menschlichen Piloten stattfinden. Das finale Ziel: Die Etablierung einer weithin anerkannten Weltmeisterschaft.

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Zuletzt aktualisiert am 16.01.2018

Fans sollen bereits jetzt zur Finanzierung des Projekts beitragen

Stattfinden sollen die Rennen jeweils in der Wüste. Die Möglichkeiten, sich das Spektakel vor Ort anzuschauen, dürften daher begrenzt sein. Die Veranstalter setzen stattdessen auf hoch professionelle Livestreams. Bevor allerdings die ersten Übertragungen stattfinden können, muss zunächst die Finanzierung gesichert werden. Zumindest ein Teil davon soll per Crowdfunding auf der Plattform Kickstarter eingesammelt werden. Für 35 australische Dollar – umgerechnet rund 22 Euro – kann man sich dort bereits das Recht sichern, die Testflüge im nächsten Jahr live im Internet verfolgen zu dürfen. Etwas teurer ist es, wenn man selbst vor Ort sein möchte: Das sogenannte Golden Ticket kostet stolze 10.000 australische Dollar – also mehr als 6.300 Euro.


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