Home » Auto » Weltpremiere: Formel-1-Auto absolviert eine alpine Rennstrecke

Weltpremiere: Formel-1-Auto absolviert eine alpine Rennstrecke

Die österreichische Getränkefirma Red Bull versteht es immer wieder, mit spektakulären Marketingaktionen auf sich aufmerksam zu machen. So war das Unternehmen Hauptsponsor von Felix Baumgartner, der mit einem Fallschirmsprung aus der Stratosphäre einen neuen Rekord aufstellte. Inzwischen wurde dieser aber von einem Google-Manager übertroffen. Auch der höchste Basejump der Welt vom Mount Everest wurde von Red Bull gesponsert. Nun haben die Österreicher mit einer weiteren Aktion für Schlagzeilen gesorgt. Sie flogen ein Formel 1 Auto in den Winterskiort Kitzbühl. Der Niederländer Max Verstappen absolvierte damit dann die Strecke des berühmten Hahnenkammrennens. Einen tieferen Sinn hatte die Aktion dabei nicht, Red Bull wollte lediglich zeigen, dass so etwas möglich ist.

Max Verstappen performs during the F1 Showrun at the Hahnenkamm in Kitzbuehel, Austria on Jannuary 14, 2016. Foto: Red Bull

Max Verstappen performs during the F1 Showrun at the Hahnenkamm in Kitzbuehel, Austria on Jannuary 14, 2016. Foto: Red Bull

Schneeketten und Spikes auf den Rädern sorgten für Bodenhaftung

Zuvor allerdings musste der RB7 – Sebastian Vettels Weltmeisterauto aus dem Jahr 2011 – ein wenig modifiziert werden. So wurden die Motoreneinstellungen angepasst, um eine leichtere Steuerung zu ermöglichen. Zudem wurde die üblichen Regenreifen mit Spikes und Schneeketten versehen. Auf diese Weise konnte genug Grip generiert werden, so dass sich das Auto einigermaßen Steuern ließ. Der erst 18-jährige Verstappen zeigte sich bei dieser Aktion zudem ganz cool. Er verwies auf seine Herkunft aus den Niederlanden und verkündete trocken, er hätte mehr Angst, wenn er die Abfahrt auf Skiern absolvieren müsste. In der Formel 1 fährt Verstappen für Toro Rosso, das Farmteam von Red Bull.

Zuvor war der Rennwagen noch in der Hitze Australiens im Einsatz

Die rund 3.500 Zuschauer an der berühmten Weltcupstrecke waren von der wilden Fahrt des Formel 1 Boliden jedenfalls durchaus angetan. Geschwindigkeiten wie auf der Rennstrecke erreichte Verstappen dabei natürlich nicht. Die Bilder der Helmkamera zeigen aber auch, dass zwischendurch durchaus ein beachtliches Tempo aufgenommen wurde. Die Aktion stellte zudem unter Beweis, wie robust die Hightech Autos in der Formel 1 sind. Denn vor der Fahrt im Schnee in Kitzbühel war das selbe Auto noch in Australien im Einsatz – bei Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius.

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.


PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

2 Kommentare

  1. Komplett gestört ^^ Bei dem Motorenlärm müssen doch Lavinen abgehen, das Wild in Schluchten springen und Fische ertrinken 😀
    Es gibt Dinge, die kann man sich einfach sparen, z.B. einem Formel 1 Wagen Schneeketten aufziehen und auf eine Skipiste schicken.

    Grüße

  2. Geb meinem Vorredner absolut recht! Einfach nur schwachsinnig…

Jetzt einen Kommentar zum Thema schreiben

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht! Pflichtfelder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>