Warenlieferungen durch Drohnen dürften die Zukunft sein. Branchenriesen wie Amazon testen bereits entsprechende Programme und haben ambitionierte Programme wie etwa ein fliegendes Warenhaus als Basis für die Drohnen-Lieferungen. Dafür werden natürlich auch Drohnen benötigt, die die Pakete sicher ans Ziel bringen können – und das in Zukunft möglicherweise auch über recht weite Strecken. Kürzlich gelang es, mit einer HQ-40-Drohne einen neuen Weltrekord aufzustellen: Die Drohne lieferte ein Paket über eine Strecke von 156 Kilometern an ihren Zielort.


Eine Drohne dieser Bauart stellte den Rekord auf.
Bild: Latidude Engineering

Weltrekord in Sichtweite eines Beobachterfahrzeugs

Für gewöhnlich werden bei Pilotprojekten für die Lieferung mit Drohnen höchstens Strecken von wenigen Kilometern zurückgelegt. Die Drohnen überbrücken sozusagen die „letzte Meile“, also die Strecke zwischen der Zustellbasis und dem Kunden.

Der Flug der HQ-40-Drohne, der vom Nevada Institute for Autonomous Systems (NIAS) initiiert wurde, war jedoch anderer Natur. Die Drohne brachte ein pneumatisches Bauteil aus Zentral-Texas nach Austin. Insgesamt legte sie dabei eine Strecke von 156 Kilometer zurück.


Die Drohne war dabei nicht automatisiert unterwegs, sondern wurde durch eine Funkverbindung über das National Airspace System (NAS) gesteuert. Da die aktuellen Bestimmungen in den USA Drohnen-Flüge außerhalb der Sichtweite verbieten, musste ein Begleitteam der Drohne folgen und den Sichtkontakt halten.

„This was the most challenging, logistically-intensive, and longest package delivery demonstration recorded to date using cellular technology in the NAS, and allowed us the opportunity to demonstrate innovative capability – a demonstration necessity for the UAS industry. Drone package delivery in an urban and remote environment is the wave of the future, and Nevada is leading and helping to grow this major commercial endeavor. These package delivery milestones prove that new UAS technology enables the safe integration of UAS into the NAS for long-distance and urban package deliveries“, so Chris Walach, der Direktor des NIAS.

Drohnen können heutzutage nicht nur weite Strecken zurücklegen, sondern auch erstaunlich schwere Lasten heben. Die größte Herausforderung wird es in Zukunft sein, den zunehmenden Drohnenverkehr zu überwachen und zu koordinieren.

via NIAS

"

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.