Weltweit erste biegsame Lithium Ionen Akkus – ein Schritt weiter auf dem Weg zu biegsamen Smartphones

Südkoreanische Forscher haben die weltweit ersten, biegsamen Lithium Ionen Akkus entwickelt. Diese sind druckbar und könnten den Weg zu den flexiblen Smartphones der Zukunft ebnen. Laut aussagen der Forscher sind die neuen biegsamen Lithium Ionen Akkus zudem noch stabiler und sicherer als herkömmliche Batterien. Die Wahrscheinlichkeit, dass die neuen Akkus überhitzen und Feuer fangen ist auch geringer.

Biegsame Lithium Ionen Akkus aus Südkorea (Bildquelle: foxnews.com)

Die biegsamen Lithium Ionen Akkus könnten nicht nur ein Schritt zu den flexiblen Smartphones sein, sondern man könnte dank dieser auch auf andere Anwendungsbereiche hoffen, die sich mit diesen neuartigen Akkus realisieren ließen.

Gelartige Akkus lassen sich in jeder Form drucken

Entwickelt wurden die neuen Akkus von Forschern am Ulsan National Institute of Science and Technology in Südkorea. Das Forscherteam unter der Leitung von Professor Lee Sang-Jung hat die biegsamen Lithium Ionen Akkus mithilfe eines Fluid ähnlichen Polymer Elektrolyts entwickelt, welches unter Verwendung eigens erstellter Nanomaterialien auf beliebige Oberflächen aufgebracht werden kann. Wenn diese Elektrolyte für 30 Sekunden ultravioletter Strahlung ausgesetzt werden, wandeln sie sich in flexible Batterien, die sich nun in gewünschter Form drucken lassen.

Mehr Sicherheit für die Akkus der Zukunft

Man hat mit dieser Entwicklung in Kombination mit flexiblen Displays nicht nur die Grundlage für flexible Elektronikgeräte geschaffen sondern auch die Akkus im Allgemeinen verbessert. Die Akkus der Zukunft werden mit der neuen Entwicklung deutlich stabiler und sicherer. Anders als bei Akkus die mit flüssigen Materialien arbeiten, besteht bei den biegsamen Lithiun Ionen Akkus, die aus einem Gel hergestellt werden, nicht die Gefahr, das die Elektrolyte unter Hitze schmelzen und dann Explodieren können, wenn die positive und negative Ladung sich berühren. Scheinbar setzt man mit dieser Entwicklung den Trend zu flexiblen Akkus fort, der an der Stanford University oder am KAIST bereits erste Entwicklungen hervorgebracht hat.

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