Es lässt sich oft nicht vermeiden, dass Hunde auch einmal alleine zu Hause bleiben müssen. Zwar gibt es professionelle Dogsitter und Hundeschulen, aber diese sind teuer und auch nicht immer verfügbar. Letztlich ist es auch kein großes Problem. Hunde kommen eine gewisse Zeit lang schon alleine zurecht. Trotzdem hätten viele Hundebesitzer wohl ein besseres Gefühl, wenn sie wüssten, dass für regelmäßige Unterhaltung des Haustieres gesorgt wäre. Genau dafür soll nun ein Gerät namens „Droppi“ sorgen. Dieses wird an der Wand befestigt und versorgt den Hund dann zu vorgegebenen Zeiten mit Spielzeug, Essen und Audiobotschaften.


Droppi
Droppi soll zeitweise das Herrchen ersetzen

Die Idee hinter „Droppi“ ist so einfach, dass es verwunderlich ist, noch keine ähnlichen Produkte auf dem Markt zu finden. Im Prinzip handelt es sich um eine elektrische Eieruhr. Dort kann ein Countdown aktiviert werden. Nach Ablauf dieses Countdowns gibt das Gerät eine Audiobotschaft von sich, um die Aufmerksamkeit des Hundes zu wecken. Diese Botschaft kann entweder einer vorprogrammierten Auswahl entnommen oder selbst eingesprochen werden. Gleichzeitig verfügt „Droppi“ über eine Art Tablett. Auf diesem können Spielzeuge oder Leckerlies platziert werden. Bei Ablauf des Countdowns klappt das Tablett auf einer Seite weg und gibt somit das Spielzeug für den Hund frei. Dieser kann sich dann in aller Ruhe austoben.

Gassi gehen muss weiterhin der Mensch

Mit zwei oder drei Geräten kann der Hund so ziemlich lange beschäftigt werden. Denn in aller Regel wird er sich zunächst länger mit dem Spielzeug beschäftigen und danach erst einmal wieder eine Pause einlegen. Erst wenn er sich dann wieder zu langweilen beginnt, muss der nächste „Droppi“ zum Einsatz kommen. Auf diese Weise können Hundebesitzer ihr Haustier mit einem guten Gefühl alleine lassen. Ein dringendes Bedürfnis des Hundes kann allerdings auch diese Neuerfindung nicht lindern: Regelmäßiges Gassi gehen ist notwendig, damit der Hund sein tägliches Geschäft verrichten kann. Darum müssen sich Hundebesitzer trotz „Droppi“ noch selbst kümmern.


Idee stammt aus Australien

Die Produktion des „Droppi“ soll per Crowdfunding finanziert werden. Dabei können sich interessierte Hundebesitzer bereits jetzt für rund 30 Dollar eine Version des Modells sichern. Allerdings wird der „Droppi“ in Australien produziert, für Sendungen in den Rest der Welt, werden weitere zehn Dollar fällig. Sollte genügen Geld zusammenkommen, werden ab April 2015 die ersten Exemplare zu den Kunden verschickt.

Droppi im Videoclip

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