Es stürmt, regnet in Strömen oder ist heiß: Das Wetter ist schon eine extreme Angelegenheit. Und hinter vielem solcher Extremwetterlagen steckt nach Züricher Forschern der Klimawandel.


Foto:  Thunderstorm, Kuster & Wildhaber Photography, Flickr,  CC BY-SA 2.0
Foto: Thunderstorm, Kuster & Wildhaber Photography, Flickr, CC BY-SA 2.0

Hinter drei von vier Hitzetagen sowie 18 Prozent aller Regentage mit Starkregen vermuten die Forscher die globale Erwärmung als Grund. Als Basis für diese Erkenntnis griffen die Forscher auf Computersimulationen der Zeit zwischen 1900 und 2005 zurück, bei der der CO2-Spiegel konstant gehalten wurde, um die Welt ohne Klimawandel zu modellieren. Die beiden Wissenschaftler Erich Fischer und Reto Knutti legten als Extremwetter Regenmengen und Temperaturen fest, die im Schnitt nur alle 1000 Tage erreicht werden.

Die gleichen Modelle mit steigendem CO2-Level ergab deutliche mehr Übertritte der Schwellenwerte. Die Hitzetage stiegen um den Faktor vier an, es gab also 75 Prozent mehr von ihnen. Dieser Wert gilt allerdings nur um globalen Mittel. Die Forscher können nicht sagen, welche 25 Prozent dieser Ereignisse auch ohne die Klimaveränderungen eingetreten wären.


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