Mit der Blockchain-Technologie assoziieren die meisten Währungssysteme und dezentralisierte Applikationen. Die Technologie kann jedoch deutlich mehr. Es gibt diverse Themen und Problemstellungen, bei denen Blockchains hilfreich sein können. Das Projekt IPCHAIN etwa setzt sich damit auseinander, wie die Blockchain-Technologie das derzeitige System zum Schutz geistigen Eigentums verbessern kann.


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Blockchain statt Zeitschriften

Das momentane System schützt einen Erfinder nur dann, wenn er für seine Erfindung auch ein Patent eingetragen hat. Ein wirklich starkes und rechtssicheres Patent einzutragen ist aber mit Kosten von bis zu 20.000 US-Dollar pro Land verbunden – mit anderen Worten: Die ganze Sache ist nicht gerade günstig. Die meisten Wissenschaftler etwa scheuen die Investition, wenn sie nicht gerade für ein großes Unternehmen arbeiten. Schließlich kann man vorher nie wissen, ob die Erfindung die große Investition auch rechtfertigt.

Um wenigstens sicherzustellen, dass niemand anders ihre Erfindung patentiert, veröffentlichen viele ihre Idee in einer wissenschaftlichen Zeitschrift. Dies sichert die Idee dagegen, von jemand anderem patentiert zu werden, da sie bereits veröffentlicht und somit nicht mehr neu genug für ein Patent ist. Das Problem dabei: Oft dauert es sehr lange, bis ein Artikel veröffentlicht wird. Es kann auch vorkommen, dass der Artikel abgelehnt wird. Nun könnte es naheliegen, die Idee einfach online zu veröffentlichen und so zu schützen. Allerdings reicht dies nicht als Nachweis aus, dass derjenige, der eine Idee veröffentlicht, auch tatsächlich der Autor des entsprechenden Aufsatzes ist.


Revolution des IP-Schutzes

Die Lösung für dieses Problem könnte eine Blockchain-Datenbank sein: die IPCHAIN. Jeder könnte seine Ideen kostenfrei in der Blockchain veröffentlichen. Diese kann nicht manipuliert werden und ist daher ein ausreichender Beweis der Urheberschaft. Die IPCHAIN hat somit auch das Potential, Forscher von der Abhängigkeit von Zeitschriften und anderen Veröffentlichungen zu befreien. Aufsätze mit Ideen könnten innerhalb von Sekunden veröffentlicht werden, die entsprechende Idee wäre somit dagegen geschützt, dass ein anderer sie patentiert. So könnte das Schutzsystem für geistiges Eigentum (engl.: Intellectual Property – IP) revolutioniert und dezentralisiert werden – wobei auch die IPCHAIN nichts daran ändern würde, dass das Patent auch weiterhin den stärksten IP-Schutz bieten würde.

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