XC 40: Volvos neuer Kompakt-SUV kann im Abo erworben werden

Inhalte werden heute oft ganz anders konsumiert als noch vor einigen Jahren: Man kauft keine physischen DVDs mehr, sondern streamt Filme und Serien. Ähnliches gilt für CDs und MP3s in Sachen Musik. Dieses Prinzip will der Autobauer Volvo nun auch auf sein neueste Modell – den Kompakt-SUV XC 40 – übertragen. Das dazugehörige Finanzierungsmodell nennt sich „Care by Volvo“. Konkret bedeutet dies: Der Kunde bucht den Wagen online und gibt an wie lange er das Fahrzeug haben möchte und wie viele Kilometer er damit zurücklegen wird. Anschließend kann der Wagen in Köln abgeholt und sofort genutzt werden. Der Fahrer muss dann nur noch selber tanken. Alles andere – wie Versicherungen und Reparaturen – wird von Volvo übernommen. Nach Ende der Vertragslaufzeit geht das Auto dann – anders als beim klassischen Leasing – einfach an den Autobauer zurück.

Der neue Volvo kann auch nur für begrenzte Zeit erworben werden. Foto: Volvo

Die Faustformel lautet: 1,5 Prozent des Bruttolistenpreises

Allerdings ist eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten vorgeschrieben. Außerdem ist der Service nicht ganz billig. Zwar wird die monatliche Rate stets individuell berechnet, man kann aber mit etwa 1,5 Prozent des Bruttolistenpreises kalkulieren. Dies wären mehrere hundert Euro im Monat – wohlgemerkt ohne dafür tatsächlichen Besitz zu erwerben. Zu bedenken ist allerdings, dass auch gekaufte Neuwagen sehr schnell an Wert verlieren. Welches Finanzierungsmodell letztlich das günstigere ist, muss daher im Einzelfall entschieden werden. Praktisch ist es auf jeden Fall, bei einem Defekt einfach nur den Hersteller anrufen zu müssen. Dieser verspricht, dass im Zweifelsfall das Auto sogar zur Reparatur abgeholt wird.

Die Hybrid- und Elektroversion lässt noch auf sich warten

Volvo war allerdings auch die Automarke, die zuletzt Schlagzeilen mit der Ankündigung machte, zukünftig ausschließlich auf Elektroantriebe setzen zu wollen. Beim XC 40 ist davon noch wenig zu sehen. Zur Markteinführung stehen lediglich drei Varianten mit Dieselmotor bereit – ausgerüstet jeweils mit einem SCR-Katalysator. Dessen Einbau ist als Reaktion auf den Dieselskandal zu verstehen. Einzahlungen in den geplanten Mobilitäts-Fonds zur Luftverbesserungen in deutschen Städten lehnt Volvo allerdings ab. Für die Zukunft ist zwar auch eine Hybrid-Variante des neuesten Volvo Modells geplant. Mit Details hält sich der Konzern allerdings in diesem Punkt noch auffällig zurück. Selbiges gilt für die ebenfalls geplante reine Elektroversion des XC 40.

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Via: Volvo