Haustiere sind gut für die körperliche und geistige Gesundheit ihrer Besitzer. Das ist inzwischen hinreichend bewiesen. Allerdings machen sie auch eine ganze Menge Dreck. Wer einmal einem großen Hund beim Fressen zugesehen hat, der weiß, was ich meine. Marcus König aus Graz möchte mit seiner Erfindung Yummynator etwas gegen zu viel Dreck beim Fressen unternehmen. Dabei handelt es sich um ein 2in1-Haustierfütterungs-Konzept.


Foto: RTL MG D / Frank W. Hempel

Saubereres Fressen dank des Yummynators

Der Yummynator besteht aus einem Napf aus lebensmittelechten Silikon und einer Antirutsch-Matte. Beide Bestandteile werden durch einen Verschluss miteinander verbunden. Durch seine einmalige Konstruktion saugt der Yummynator sich von selbst am Boden fest. Somit kann er weder umgestoßen werden noch wegrutschen – egal wie stürmisch das Haustier sich auf sein Futter stürzt. Um den Futterplatz herum entsteht so deutlich weniger Schmutz, was der Gesundheit von Tier und Besitzer zugute kommt. Unterstützt wird der Effekt durch die antibakterielle Oberfläche von Napf und Unterlage. Und sollte dennoch etwas daneben gehen, so landet das Futter auf der Matte und nicht auf dem Boden.

Der Yummynator weist ein hygienisches „FEEDCLEAN“-Design auf, was bedeutet, dass das gesamte System weder Kanten noch ritzen aufweist, sodass sich keine Erreger irgendwo ansammeln können. Gereinigt werden können der Napf und seine Unterlage einfach in der Spülmaschine. Den Yummynator gibt es in drei verschiedenen Größen, sodass er für nahezu jedes Haustier geeignet ist, das aus einem Napf frisst.


Yummynator bei Die Höhle der Löwen

Bisher wird der Yummynator vor allem im deutschsprachigen Raum vertrieben. Um den weltweiten Markt zu erobern, benötigt Marcus König Investoren. Um diese zu finden, hat sich der Grazer Erfinder unter anderem auch in die VOX-Show Die Höhle der Löwen getraut.

In seinem Pitch versuchte der Gründer, die Löwen mit Argumenten und süßen Begleitern vom Konzept des Yummynators zu überzeugen. 125.000 Euro möchte König und bietet dafür 10 Prozent seines Unternehmens an. Die Erfolgsaussichten sind gemischt. Während Ralf Dümmel normalerweise lieber den heimischen Markt komplett durchdringen möchte, bevor er auf internationaler Ebene skaliert, könnte Judith Williams das Yummynator-System weltweit ins Homeshopping-TV bringen. Ob einer der Löwen (Achtung!) angebissen hat, wird sich bei der Ausstrahlung am heutigen Abend herausstellen.

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