In der Nacht beziehungsweise am kommenden Morgen wird wieder einmal die Zeit umgestellt. Dabei wandert der Uhrenzeiger von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück. Wir haben also am Sonntag den 26. Oktober 2014 eine Stunde länger. Über den Sinn und Zweck der Zeitumstellung wird nach wie vor heftig diskutiert. Bisher bleibt es jedoch bei der Einteilung in Sommer- und Winterzeitzonen.


winterzeit
Winterzeit CC Daniel FR

Uhr wird zurück gestellt

Und wieder einmal beginnt für einige das Rätsel raten. Haben wir morgen nun eine Stunde mehr oder wird uns eine Stunde „geklaut“? Warum gibt es diesen „sinnlosen“ Umstellungsquatsch überhaupt noch? Das dürften wohl die brisantesten Fragen im Hinblick auf die morgige Zeitumstellung sein. Da wir morgen eine Stunde mehr haben, dürfte uns die Zeitumstellung im Winter also zumindest am Tag der Umstellung selbst sehr gelegen kommen. Dennoch fordert ein Großteil die Abschaffung der Zeitumstellung. Diese bringt lediglich den Biorhythmus von empfindlichen Menschen durcheinander. Zudem sorgt die Zeitumstellung immer wieder aufs Neuste für Verwirrung. Wird die Uhr nun umgestellt damit es länger hell bleibt? Oder werden die Tage jetzt noch kürzer?

Im Jahr 1916 wurde die Zeitumstellung bereits unter anderem Deutschen Reich eingeführt. Seit dem herrscht in einem Großteil der EU-Mitgliedstaaten stets eine Umstellung der Zeit einmal zum Beginn des Sommers und einmal zum Beginn des Winters. Seit 1996 werden die Uhren jeweils am letzten Sonntag im Monat März und Oktober umgestellt. Im März wird eine Stunde vor und im Oktober eine Stunde zurück gestellt.


Immer mehr Menschen sind für eine Abschaffung

In Russland kam es bereits 2011 zur Abschaffung der Zeitumstellung. Auch in Deutschland ist vermehrt eine Gegenwehr spürbar. So startete die CSU bereits eine Unterschriftenaktion und fordert aktiv das Ende der Zeitumstellung. Bis zum Frühjahr 2014 hatten bereits 2200 Bürger unterschrieben. In Anbetracht der Einwohnerzahl Deutschlands ist das jedoch ein Tropfen auf dem heißen Stein. Dennoch könnten diese Impulse allerdings auch bis in die oberen Reihen der Politik vorstoßen und ein Umdenken anregen. Wer für die Abschaffung der Zeitumstellung ist, der kann seine Stimme ja in der Form eines Artikel-Likes preis geben. Vielleicht liest auch Angela Merkel dann unseren Beitrag.

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