Sekt ist besonders unter Frauen ein angesagtes Getränk. Nach dem Öffnen sollte so eine Flasche Sekt allerdings innerhalb von ein paar Tagen aufgebraucht werden, da der Inhalt sonst schnell schal schmeckt. Dank „zzysh“ soll damit Schluss sein. Das Startup verspricht, Sekt dank eines innovativen Verschlusses auch nach dem Öffnen wochenlang frisch halten zu können. Ähnliches gilt für Wein. Und mit „zzysh food“ steht auch bald ein Frischhaltesystem für Nahrungsmittel zur Verfügung.


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Innovativer Verschluss für Getränkeflaschen

Hinter „zzysh“ steht der Schweizer Gründer Manfred Jüni. Der 32-jährige hatte die Idee für sein Unternehmen beim Einkaufen im Supermarkt: Als er eine Tüte mit abgepacktem Salat in der Hand hielt, dachte er sich, dass dieses Prinzip doch eigentlich in jedem Haushalt verwendet werden könnte. Und so begann die Entwicklung von „zzysh“ – dessen Name von dem Geräusch beim Öffnen einer Sektflasche abgeleitet ist. Die Variante „zzysh drink“ ist bereits online erhältlich.


Jüni verspricht, dass mit seinem Produkt gelingt, was mit Tricks wie einem Silberlöffel, der Wiederverwendung des Korkens oder einem wiederverwendbaren Verschluss nicht klappt: Sekt und anderen Schaumwein nach dem Öffnen so wieder zu verschließen, dass er mehrere Wochen lang immer noch so frisch schmeckt wie zu Beginn. Um dies zu erreichen, verschließt das „zzysh„-System die Flasche so, dass die Luft im Inneren wieder verdrängt wird. So wird Oxidation im Flascheninneren verhindert und die Flasche Sekt bleibt länger frisch.

Ingenieur Manfred Jüni (22) hat ein System, 'Zzysh Drink', entwickelt, mit dem man geöffnete Sekt-, Wein-, oder Champagnerflaschen widerverschließen kann.  Foto: VOX
Ingenieur Manfred Jüni (22) hat ein System, ‚Zzysh Drink‘, entwickelt, mit dem man geöffnete Sekt-, Wein-, oder Champagnerflaschen widerverschließen kann.
Foto: VOX

zzysh bei Die Höhle der Löwen

Neben „zzysh drink“ möchte Jüni mit „zzysh food“ auch eine Variante für feste Nahrungsmittel anbieten. Dieses Produkt ist aber noch in der Entwicklung, auch wenn es bereits kurz vor der Marktreife steht.

Um „zzysh food“ zu entwickeln und sein Unternehmen weiter voranzutreiben braucht Jüni weitere Geldmittel. Diese könnte er unter anderem bei der Vox-Show Die Höhle der Löwen finden. Für die aktuelle dritte Staffel der Gründershow pitchte der Schweizer sein Startup an die fünf Löwen, natürlich in der Hoffnung, einen von ihnen zu einem Investment bewegen zu können. Mit einem angestrebten Investment von einer Millionen Euro für 10 Prozent Unternehmensbeteiligung, was einer Unternehmensbewertung von 10 Millionen Euro entspricht, gehört „zzysh“ zu den finanziell ambitionierteren Startups bei Die Höhle der Löwen.

Chancen hat „zzysh“ allemal. Praktische Alltagshilfen stehen bei den Löwen hoch im Kurs. Vor einigen Wochen investierte der Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in „Abfluss-Fee“, einen Rohrreinger. Das Produkt hat sich inzwischen 350.000 Mal verkauft und ist bei nahezu allen wichtigen Einzelhändlern zu finden. Ob einer der Löwen sich dazu bewegen lässt, in „zzysh“ zu investieren und dem Unternehmen so unter Umständen den Weg in eine goldene Zukunft zu eröffnen, wird sich morgen Abend bei der aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen zeigen.

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