Als ihm der Gedanke kam, aus seinem arbeitsreichen Leben ein Jahr lang komplett auszusteigen, fragte er sich nur: »Boah, wie mache ich das denn jetzt?« Es kamen keine Zweifel, ob er es überhaupt tun sollte, er musste einfach die Flügel ausbreiten, um eine nie gekannte Freiheit zu erleben. Sein Buchladen, sein Haus, seine Familie: Alles ließ er hinter sich.


Ein Jahr ganz ohne Geld? Das klappt!

Irgendwann staute sich der Druck auf seinen Schultern

Eigentlich lebte Jens F. ein ganz normales Leben: Er zahlte brav sein Häuschen ab, schob Überstunden für seinen eigenen Buchladen, zog zwei Kinder groß. Doch irgendwann staute sich der Druck auf seinen Schultern und es kam immer mehr Unzufriedenheit auf. Der Konsumzwang, die Umweltzerstörung, die soziale Lieblosigkeit, all das plagte den Mann so sehr, dass er eines Morgens beim Rasieren beschloss, auszusteigen. Erstmal nur für ein Jahr – doch wer weiß schon, was aus so einem Projekt schlussendlich wird?

Auf Zelt und Geld verzichtete er ganz

Jens packte nicht viele Sachen für seine Reise ein, die ihn zu Fuß durch Deutschland führen sollte. Er nahm kein Zelt mit, nur einen Schlafsack. Und auf Geld verzichtete er ganz. Ein Kamerateam schaute hin und wieder unterwegs vorbei und hielt in Bild und Worten fest, was wichtig schien. Die daraus entstandene ZDF-Doku wurde zu einem Porträt über einen Mann, der begreift, worauf es im Leben wirklich ankommt. Und der es schafft, wieder nach Hause zurückzukehren, ohne in die alten, ausgetrampelten Pfade zu verfallen.


Das Fazit überrascht!

Das Fazit überrascht: Die Menschen, denen Jens unterwegs begegnet, erweisen sich als offener und freigiebiger als gedacht. Vielen macht es einfach Freude, zu geben und »nur »ein zufriedenes Lächeln und ein Danke dafür zu erhalten. Das geldlose Leben funktioniert tatsächlich! Ein guter Grund, auch zurück daheim weitgehend auf Finanzen zu verzichten, die Arbeit in engen Grenzen zu halten und die neu gewonnene Freiheit weiter zu genießen. Auch, wenn es viele skeptische Blicke für diesen Mann gibt, der nie wieder »der Esel in der Mühle« sein möchte.

Quelle: zdf.de

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