Apple Apps
Bild: apple.com

Apple ist ein sehr schweigsames Unternehmen, was jüngst auch in der heißen iPhone 6 Phase wieder einmal bewiesen werden konnte. Vom Unternehmen gibt es kaum offizielle Stellungnahmen zu noch nicht veröffentlichten Produkten, Neuerungen oder geplanter Software. Ähnlich verhält es sich auch bei den App-Bestimmungen. Aus welchen Gründen Apple Apps ablehnt und den Programmierern somit den App Store als Verbreitungsplattform verschließt, konnte bisher nur gemutmaßt werden. Apple hielt lediglich einen allgemeinen Leitfaden bereit und empfiehlt nach wie vor stets die aktuellen Entwickler-Tools und auch iOS Versionen zu berücksichtigen. Nun veröffentlichte der iPhone Fertiger allerdings eine Website mit den 10 häufigsten Gründen, die mit einer Ablehnung einher gehen.


Apple App Store Ablehnung: Aber Warum?

Die neue Website dürfte ganz im Interesse der Entwickler stehen, die ihr tägliches Brot mit App-Entwicklungen verdienen und vorrangig das Apple iOS favorisieren. Apple verweist zudem auch auf die App Review Guidelines, die weitere Kriterien beinhalten und von den Entwicklern penibel studiert und auch eingehalten werden sollten. Desweiteren wird auch Wert darauf gelegt, dass die eingereichte App mit entsprechenden Informationen ausgestattet wird, womit der Nutzer auch was anfangen kann. Mangelt es an Informationen, da die App vielleicht nur mit einem Satz vorgestellt wird oder gar kein Bezug zum eigentlichen Funktionsspektrum genommen wurde, scheitert es an der Zulassung. Stolze 14 Prozent der abgelehnten Apps haben gegen den Punkt „mangelhafte Informationen“ verstoßen. Neben einer nachvollziehbaren Beschreibung, fordert Apple auch Demo-Account-Daten, sofern innerhalb der App eine Anmeldung vorausgesetzt wird.

Apple Apps
Bild: apple.com

Fehlerhafte Apps werden ebenfalls ausgesiebt. Das dürfte jedoch eigentlich auch einleuchten, dennoch waren acht Prozent der bisher abgelehnten Apps fehlerhaft. Die gesamte Palette der einschlägigen Ablehnungs-Gründe führt Apple auf einer neu eingereichten Website im Rahmen der Entwickler-Pages auf. Die Website kann allerdings auch eingesehen werden, ohne dass man sich zuvor im Developer-Programm angemeldet hat.


Wurde eine App abgelehnt, gilt es in Kürze das Programm zu bearbeiten und beim erneuten Einreichen alle Daumen zu drücken. Apple setzt weiterhin auf ziemlich strickte Richtlinien, die im Grunde genommen aber gar nicht so verkehrt sind. So haben es schwarze Schafe deutlich schwerer „Abzock-Apps“ und dergleichen im Store einzureichen. Bei Android sieht das leider etwas anders aus.

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