In einer Umfrage von TNS Infratest kam es zutage: Ein Drittel aller deutschen Hundebesitzer erlaubt seinem Tier, in Herrchens oder Frauchens Bett zu schlafen. Die Tiere nehmen es dankbar an, ist es doch wunderbar kuschelig und warm beim geliebten Menschen. Katzen sind – wen wundert’s? – noch verwöhnter: Zwei Drittel von ihnen dürfen unter die gemütliche Bettdecke schlüpfen oder auf dem Kopfkissen schnarchen. Amerikanische Forscher gingen nun der Frage noch, ob das Nächtigen mit Haustier gesundheitlich zuträglich ist.


Von User:A,OcramEigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Vor allem Singles können sich besser entspannen

Die Mayo-Schlafklinik in Scottsdale im Bundesstaat Arizona führte eine interessante Studie durch, die auch deutsche Tierfreunde begeistern dürfte: Sie befragten 150 ihrer Patienten zu diesem Thema, 74 von ihnen besaßen ein eigenes Haustier. Davon wiederum mehr als die Hälfte nahmen ihren Hund oder die Katze mit ins Bett und empfanden dies als angenehm. Nur ein Fünftel der Patienten störten die Unruhe und die Geräusche ihres Tieres. 41 % hingegen gaben an, dass sie mit ihrer Fellnase im Bett sogar besser einschlafen können und der eigene Schlaf damit tiefer sei. Sie verspürten ein Gefühl der Geborgenheit und fühlten sich mit tierischem Gast im Bett zudem sicherer. Vor allem Singles können sich wesentlich besser entspannen, wenn sie ihre Katze oder den Hund in direkter Nähe spüren. Ihr Schlaf sei mit Tier deutlich tiefer als ohne.

Die Herzgesundheit und die Abwehrkräfte profitieren

Haustierbesitzer, die ihren tierischen Freund oder die Samtpfote mit ins Bett nehmen, profitieren aber nicht nur durch tieferen Schlaf und positive Gefühle. Die Stressreduktion bewirkt auch eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Abwehrkräfte laufen bei Dauerkontakt mit Hund und Katze zur Höchstform auf. Aber Achtung: Gerade Tiere, die ihrem Besitzer derart nahe kommen, benötigen dringend regelmäßige Entwurmungskuren und sollten frei von Flöhen und Zecken sein. Sonst droht die Übertragung von Krankheiten. Auch das Wechseln der Bettwäsche sollte deutlich öfter erfolgen, weil mehr Haare und Schmutz in die Laken gelangen. Allergien und andere Gesundheitsprobleme können leider dazu führen, dass das gemeinsame Nächtigen ausfallen muss. Die Betten kleiner Kinder sollten für Haustiere stets tabu bleiben, da eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht. Ansonsten gilt: Bitte kräftig kuscheln – auch nachts!


Quelle: geo.de

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