Das neue Jahr ist nun ein paar Tage alt. Auch in diesem Jahr wird es für Verbraucher etliche Änderungen geben. Manche davon werden deutlich spürbar sein, andere wiederum eher am Rande an uns vorüberziehen. Wir geben euch einen groben Überblick, damit ihr wisst, was euch dieses Jahr aus Verbrauchersicht erwartet.


Online-Banking: Bye bye I-Tan-Listen

Als das Online-Banking in den Kinderschuhen steckte, waren sogenannte I-Tan-Listen die Methode der Wahl, wenn es darum ging, Überweisungen online freizugeben. Dabei handelt es sich um Papierlisten mit durchnummerierten Tan-Nummern, die dann von der Bank abgefragt wurden, bevor eine Überweisung freigegeben wurde. Diese Listen entsprechen allerdings nicht den Sicherheitsanforderungen der Zweiten Europäischen Zahlungsdienste-Richtlinie und dürfen daher ab dem 14. September 2019 nicht mehr eingesetzt werden.


EU-Telefonate werden günstiger

Telefongespräche, die vom heimischen Netz ins EU-Ausland gehen, werden dieses Jahr günstiger. Im vergangenen November verabschiedete das EU-Parlament neue Regeln, die besagen, dass Gespräche aus dem eigenen Land in ein anderes EU-Land maximal 19 Cent pro Minute kosten dürfen – unabhängig davon, ob es sich um Festnetz- oder Mobilfunkgespräche handelt. SMS (ja, die gibt es noch) sollen maximal 6 Cent kosten. Die neuen Regeln bedürfen noch der Zustimmung des Rates der EU, könnten dann aber bereits im Mai in Kraft treten.

Verpackungsgesetz: Kampf dem Plastikmüll

Das neue Verpackungsgesetz trat bereits am 01. Januar in Kraft und soll primär dazu dienen, die Masse an Plastikmüll zu minimieren. Außerdem soll Recycling gefördert werden. Verbraucher werden das neue Gesetz vor allem beim Getränkekauf zu spüren bekommen: Es wird nun für noch mehr Getränke Pfand fällig – so kosten beispielsweise seit dem 01. Januar auch Frucht- und Gemüse-Nektare mit Kohlensäure in Einwegverpackungen 25 Cent Pfand. Auch Vanillemilch und einige Energydrinks fallen unter die neuen Pfandregeln. Säfte und Wein bleiben dagegen pfandfrei. Außerdem sollen Schilder nun darüber informieren, ob angebotene Getränke in Einweg- oder Mehrwegverpackungen abgefüllt sind.

Geldscheine: Neue Scheine sollen Sicherheit erhöhen

Ab dem 28. Mai gibt die Europäische Zentralbank (EZB) neue 100- und 200-Euro-Scheine aus, die mit neuen Sicherheitsmerkmalen versehen sind, die sie fälschungssicherer machen sind. Außerdem sind sie etwas kleiner als die bisherigen Versionen und sollten so wieder besser ins Portemonnaie passen. Die alten Scheine sind jedoch auch weiterhin gültig.

Fahrverbote: Dieselfahrer werden es schwerer haben

Bisher gibt es Diesel-Fahrverbote lediglich auf zwei Straßenabschnitten in Hamburg. 2019 könnten solche oder weitreichendere Verbote jedoch in mehreren Städten hinzukommen. Unter anderem Berlin, Essen, Köln, Stuttgart und Bonn könnten betroffen sein.

Steuererklärung: Zwei Monate mehr Zeit

Ab diesem Jahr haben Arbeitnehmer zwei Monate mehr Zeit, ihre Steuererklärung abzugeben. Wer eine Steuererklärung abgeben muss und diese selbst macht, der darf sich statt bis zum 31. Mai bis zum 31. Juli Zeit lassen. Wenn man sich von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein helfen lässt, hat man sogar bis Ende Februar 2020 Zeit..

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