Als der Erfinder Frank Zapata vor wenigen Wochen ein Video seines neu entwickelten Hoveroards präsentierte, landete er damit einen echten Youtube-Hit. Mehr als drei Millionen Menschen haben sich das Video inzwischen angesehen. Doch in den Kommentaren meldeten viele Betrachter auch Zweifel an: Funktionierte das Hoverboard tatsächlich oder handelte es sich um ein geschickt produziertes Fake-Video? Nun hat Zapata allerdings die Bestätigung von höchster Stelle, dass seine Erfindung tatsächlich fliegen kann. Vor der französischen Atlantikküste schwebte er über eine Distanz von 2252 Metern und ließ dies von den Experten des Guiness World Record Buches als Weltrekord zertifizieren. Auch von diesem Flug gibt es natürlich ein Video zu sehen.


Quelle: Zapata Racing Facebook
Quelle: Zapata Racing Facebook

Die alte Bestmarke wurde meilenweit übertroffen

Zapata kam dabei auf eine Flughöhe von rund fünfzig Metern und flog dann die über zwei Kilometer lange Distanz. Der neue Weltrekord bedeutet einen wirklichen Quantensprung in der Hoverboard-Technologie. Denn der alte Rekord wurde nicht nur einfach überboten, sondern nahezu pulverisiert. Die bisherige Bestmarke – aufgestellt vom Kanadier Catalin Alexandru Duru – lag bei lediglich 275,9 Metern – sie wurde also mehr als verachtfacht. Das von Zapata entwickelte Flyboard Air dürfte somit aktuell tatsächlich dem futuristischen Vorbild des Hoverboards am nächsten kommen. Die Idee stammt dabei ursprünglich aus dem Science Fiction Film „Zurück in die Zukunft II“, in dem die Protagonisten auf fliegenden Skateboards durch die Gegend fliegen.

Details zur Technik sind noch immer unbekannt

Wie genau das Flyboard Air allerdings funktioniert, ist bisher noch nicht bekannt. Es soll aber auf einer ähnlichen Technologie wie das echte Flyboard basieren. Dabei handelt es sich um ein Wasserspielzeug, bei dem der Nutzer sich mit Hilfe einer Wasserfontäne in die Höhe katapultieren kann. Dies funktioniert logischerweise aber nur über dem Wasser. Das Flyboard Air hingegen setzt wohl durch Treibstoff kleine Turbinen in Gang, die das Gerät in die Lüfte erheben. Auf diese Weise sollen eine Flughöhe von fast tausend Metern und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern erreicht werden können.


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