In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt wird die Waschmaschine mindestens zweimal in der Woche angeworfen. Für den Nutzer ist die Bedienung denkbar einfach: Wäsche in die Trommel, Waschmittel einfüllen und das richtige Programm auswählen. Doch auch bei diesem eigentlich recht simplen Vorgang gibt es einige Besonderheiten zu beachten. 5 Fehler, solltet ihr zukünftig besser vermeiden:


1. Die Trommel nicht zu voll machen!

Grundsätzlich gilt natürlich: Je mehr Wäsche in der Trommel ist, desto ressourcensparender. Allerdings sollte stets noch genug Platz bleiben, damit die Kleidung ordentlich ausgespült werden kann. Andernfalls drohen Waschmittelflecken und ein unangenehmer Geruch. Daher gilt: Immer nur so viel Wäsche in die Trommel legen, dass die Rückwand noch problemlos berührt werden kann.

Jeans waschen
Foto: Mariba „Waschhaus“ CC BY-SA 3.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS)

2. Weichspüler und Kalktabs sind überflüssig!

Stattdessen hilft ein einfaches Hausmittel aus der Küche: Essig. Wer rund 20 Milliliter in das Fach für den Weichspüler füllt, erhält anschließend das gewohnt kuschelige Gefühl beim Tragen der Kleidung. Die umweltschädlichen Nebenwirkungen, der – oftmals nicht abbaubaren – Weichspüler-Produkte entfallen aber. Der Essiggeruch hingegen verflüchtigt sich beim Trocknen. Kalk wiederum lässt sich verhindern, indem 20 Milliliter Essig direkt in die Trommel gegeben werden und das 60 Grad Programm gestartet wird. Aber Achtung: Die Maschine sollte nicht leer laufen. Stattdessen kann normale 60 Grad Wäsche mit gewaschen werden.


3. Mehr als ein Waschmittel nutzen!

Vollwaschmittel erfreuen sich großer Beliebtheit. Durch die darin enthaltene Bleiche werden die Kleidungsstücke aufgehellt – was bei dunklen Jeans aber eher nicht gewollt ist. Daher empfiehlt es sich, für bunte Wäsche noch ein Color- oder Feinwaschmittel zu nutzen. Die Kleidungsstücke behalten dadurch länger ihre ursprüngliche Farbe und Faserqualität.

4. Öfter mal heiß waschen!

Die Waschmaschine reinigt zwar die Wäsche auch bei 30 Grad in der Regel zuverlässig. Allerdings werden bei diesen Temperaturen nicht alle Bakterien abgetötet. Mindestens einmal im Monat sollte daher das 60 Grad Programm angeworfen werden – etwa um Unterwäsche oder Handtücher zu waschen. Noch heißer muss das Wasser nur sein, wenn auch Magen-Darm-Bakterien abgetötet werden sollen.

5. Kein Stress beim Wäsche aufhängen!

Bleibt die Kleidung nach dem Waschvorgang zu lange in der Trommel, kann sie anfangen zu müffeln oder sogar schmimmeln. Dies ist grundsätzlich richtig. Allerdings setzt dieser Effekt erst nach rund 24 Stunden ein. Bis dahin kann die Wäsche bei geöffneter Tür problemlos in der Trommel verbleiben.

Via: Berliner Zeitung

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1 Kommentar

  1. Armin

    2. Mai 2018 at 16:21

    Die Gummidichtungen in vielen modernen Waschmaschinen reagieren empfindlich auf Essigsäure und werden dadurch spröde und undicht. Daher empfiehlt es sich besser Zitronensäure im vorletzten oder letzten Spülgang zu verwenden. Das löst nicht nur den Kalk aus der Maschine, sondern macht auch die Wäsche weich. Mit Zitronensäure sollte man allerdings nur kalt entkalken.

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