In den Vereinigten Staaten hat Burger King bereits seit einiger Zeit den Impossible Whooper im Angebot. Dieser soll wie gewohnt nach Fleisch schmecken, ist aber vollständig vegan. In Schweden geht die Burgerkette nun sogar noch einen Schritt weiter. Dort können Kunden das sogenannte 50/50-Menü bestellen. Der Clou: Enthalten ist entweder der klassische Whooper oder der neu eingeführte Rebel Whopper auf Soja-Basis. Sichtbar wird dies für den Käufer aber erst, wenn er einen Code auf der Verpackung abscannt. Innerhalb der Burger-King-App muss er dann zuerst raten, welche Variante er soeben verspeist ab. Anschließend bekommt er die Lösung präsentiert. Um die Kunden von der Teilnahme zu überzeugen, ist das 50/50-Menü zudem preislich etwas günstiger als die klassische Variante.


Anthony92931 [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Vierzig Prozent der Esser schmeckten keinen Unterschied

Das Unternehmen konnte zudem die Daten auswerten und erhielt durchaus erstaunliche Ergebnisse. So haben immerhin 60 Prozent der Kunden mit ihrer Einschätzung richtig gelegen. Dies liegt zwar oberhalb der reinen Zufallswahrscheinlichkeit. Es bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass immerhin vierzig Prozent der Kunden keinen Unterschied herausschmecken konnten. Dies ist für ein veganes Ersatzprodukt ein ziemlich guter Wert. Die Aktion mit dem 50/50-Menü wird daher bei Burger King als Erfolg angesehen und soll die nächsten drei Wochen fortgeführt werden. Natürlich ist es für die Kunden aber auch weiterhin möglich, einfach die klassische Variante mit Whooper zu bestellen. Dies soll auch langfristig so bleiben.

Vegane Burger haben einen gewaltigen Hype ausgelöst

Eine vollständige Umstellung auf ausschließlich vegane Burger ist nicht geplant. Grundsätzlich haben Fleischersatzprodukte in den letzten Monaten aber enorm an Beliebtheit gewonnen. So ging die Firma „Beyond Meat“ in New York an die Börse und legte einen fulminanten Start hin. In Deutschland waren die Burger des Unternehmens beim Discounter Lidl innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Neben Burger King ist zudem auch McDonalds auf den Zug aufgesprungen und hat die Auswahl an veganen Burgern vergrößert. Auch große Lebensmittelkonzerne wie Nestle haben das Thema inzwischen für sich entdeckt. Keineswegs vegetarisch, aber dennoch neu sind zudem sogenannte Insekten-Burger. Diese werben für sich damit, dass sie besonders proteinreich sind und das Klima nicht übermäßig stark belasten.


Via: Business Insider

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3 Kommentare

  1. Der Frager

    18. Juli 2019 at 07:50

    Beyond Burger gibs auch im Kaufland für 5,99 €

  2. Cris

    18. Juli 2019 at 11:15

    Wobei die Wahl mit Soja nun wirklich nicht förderlich ist. Siehe Regenwald Zerstörungmmit wegen Soja in Südamerika!

  3. Alexander Trisko

    18. Juli 2019 at 16:07

    In Bezug auf Soja wäre allerdings der Fleischverzicht deutlich sinnvoller als der Verzicht auf Sojaprodukte. Schließlich gehen über 90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion in die Tierzucht.

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